Vor der Rostocker Kunsthalle: Skulpturen aus den 1960er und 1970er Jahren

Die Kunsthalle ist das größte Ausstellungshaus für zeitgenössische Kunst in Mecklenburg-Vorpommern. Sie befindet sich im Rostocker Stadtteil Reutershagen. Foto: Helmut Kuzina
Rostock: Hamburger Straße | Viele Kunstwerke befinden sich im öffentlichen Raum der Hansestadt Rostock, sie zeigen eine Vielfalt der Formensprache und unterstreichen die Bedeutung, die der bildenden Kunst seit Jahrzehnten beigemessen wird.

Auf dem Freigelände vor der Kunsthalle wurden mehrere Kunstobjekte aus den 1960er und 1970er Jahren platziert, aus damaligen DDR-Zeiten, als sich Kunst und Künstler den politischen Verhältnissen stellen mussten.

In Eingangsnähe der Kunsthalle steht beispielsweise die große Skulptur „Der Aufsteigende" von Fritz Cremer aus dem Jahr 1969. Sie zeigt einen zögerlich auf holprigen Boden stehenden Mann, der einen Arm in die Höhe hebt, den anderen noch am Körper hält, und der Betrachter weiß nicht, ob er aufrecht stehen bleibt - oder vielleicht stürzt.

„Der Aufsteigende“ wird als Metapher des sich selbst befreienden Menschen gedeutet, und diese Plastik von Fritz Cremer wird als eine der wichtigsten Bildhauerarbeiten aus DDR-Zeiten verstanden. Der Erstguss des „Aufsteigenden“ steht seit 1972 vor dem Gebäude der UNO in New York.

Die Fotoserie soll darauf hinweisen, die Kunstwerke zu beachten und zu erhalten, weil sie zur städtischen Lebensqualität gehören.

September 2015, Helmut Kuzina
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