Frauen arbeiten für gleiches Jahreseinkommen viel länger als Männer – Folgen für Karriere und Rente

Protesttag „Equal Pay Day“ am 21. März

Hierzulande erhalten Frauen noch immer 22 Prozent weniger Lohn als Männer. Gegen diese Entgelt-Ungleichheit wendet sich der Sozialverband Deutschland (SoVD) in Niedersachsen am Freitag, 21. März, dem internationalen „Equal Pay Day“. Dieser Termin markiert den Zeitraum, den Frauen in Deutschland rechnerisch über den Jahreswechsel hinaus arbeiten müssen, um auf das durchschnittliche Vorjahresgehalt von Männern zu kommen.
„Frauen müssen endlich genauso bezahlt werden wie Männer“, fordert SoVD-Kreisfrauensprecherin Brigitte Meier. „Wir werden mit Aktivitäten vor Ort in Hannover auf diese Lohndiskriminierung aufmerksam machen. Unsere Aktiven im SoVD begleiten den Protesttag am 21. März mit vielen roten Stofftaschen, die auf die roten Zahlen in den Geldbörsen der Frauen hinweisen sollen“, erläutert Meier. Außerdem spielen kreative Aktionen rund um die rote SoVD-Ente eine große Rolle, die das Markenzeichen der SoVD-Equal Pay Day Kampagne ist.
Anlässlich des Equal Pay Day macht sie noch einmal die grundsätzlichen Forderungen des SoVD klar: „Wir wollen gleichen Lohn für gleiche Arbeit. Das ist auch für die späteren Renten der Frauen sehr wichtig, sonst droht ihnen Altersarmut. Und neben denselben Karrierechancen wie Männer brauchen Frauen auch eine deutlich bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf.“
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Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 28.02.2014 | 18:36  
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