Endlich mehr Geld für Patientenberatung

Sozialverband Deutschland in Niedersachsen begrüßt Beschluss

Hannover. Der Deutsche Bundestag hat beschlossen, dass die Förderung der Patientenberatung in Deutschland deutlich ausgeweitet wird. Demnach erhöhen sich ab 2016 die Mittel für den Finanztopf der Patientenberatung nach SGB V § 65b
von 5,2 Millionen auf 9 Millionen Euro. Das befürwortet auch der Sozialverband Deutschland (SoVD) in Niedersachsen.
Derzeit ist die Unabhängige Patientenberatung Deutschland (UPD gGmbH) mit der gesetzlichen Patientenberatung beauftragt.
Die fünfjährige Förderphase läuft am 31.12.2015 aus. Zukünftig wird die Finanzierung für jeweils sieben Jahre vergeben. Das entschied der Bundestag im Rahmen des Gesetzes zur Weiterentwicklung der Finanz-struktur und der Qualität in der gesetzlichen Krankenversicherung.
Die jährliche Ausschüttung steigt damit um 23 Prozent. Das freut auch den SoVD-Landesverband Niedersachsen (SoVD). Der Landesvorsitzende Adolf Bauer sagt: „Die Erhöhung der Bundesmittel für die gesetzliche Patientenberatung ab 2016 ist dringend nötig, damit allen Ratsuchenden geholfen werden kann“. Mit dem Anstieg der Fördermittel kann die Zahl der Patientenberater deutlich aufgestockt werden, die dann auch telefonisch besser erreichbar sein werden.
Die Patientenberatung der UPD hat sich seit ihrer Gründung 2006 auch in Niedersachen zu einem verlässlichen Partner entwickelt. Sie berät in zwei Anlaufstellen kostenfrei, neutral und unabhängig. „Mit ihren kompetenten Ansprechpartnern vor Ort sollte die UPD in der Patientenberatung auch ab 2016 federführend sein“, fügt SoVD-Vorstand Adolf Bauer hinzu.
Der SoVD-Landesverband Niedersachsen ist Träger der Beratungsstelle der UPD in Hannover. Hier können sich Ratsuchende kostenlos telefonisch oder persönlich beraten lassen.
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