"Viele Nationen - ein Ziel"

Nach der Arbeit gab es Kaffee und Kund Kuchen
Ronnenberg: Weetzen | Auch in diesem Jahr fand der jährliche "Rausputz" in Weetzen statt. Unermüdliche Helfer aus Weetzen hatten in den vergangenen Jahren unzählige Müllsäcke mit den Sachen, die Autofahrer, Fußgänger, Radfahrer und wer sonst es auch gewesen sein mag, ihren Abfall in unserem Umfeld entsorgt haben. Letztes Jahr, erstmalig, hat uns Allam, ein aus dem Sudan stammender Asylant aus dem Flüchtlingsheim Weetzen, bei dieser Aktion unterstützt. In diesem Jahr war alles ganz anders. Zwei Stunden vor Beginn der Aktion sind wir durch das Heim gegangen, haben teilweise mit "Händen und Füßen" unser Vorhaben erklärt, dass um 13:00 Uhr der "Rausputz" beginnt und wussten nicht, welche unserer Information angekommen ist. Treffen um 15 Minuten vor dem Heim, dann die große Überraschung - die Hälfte aller Helfer, wir waren insgesamt 24, kam, wie die Überschrift schon besagt, aus vielen Nationen, in denen es momentan für diese Menschen keine Heimat mehr gibt. Das zeigt uns, in Weetzen gehören die Bewohner des Flüchtlingsheimes zu uns und wir zu ihnen. Dieses Miteinander wünschen wir uns in ganz Deutschland, wo verschiedene Nationen auf engstem Raum zusammenwohnen. Einen Tag später gingen wir mit einem aus Syrien stammenden Mannes durch den Ort und er sagte: "Ist es nicht schön, durch einen sauberen Ort zu gehen?" Nun freuen wir uns auf den nächsten "Rausputz 2016", der auch, wie in diesem Jahr, traditionell mit Kaffee und Kuchen enden wird.
Gerd-Volker Weiden
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