Zuerst nach Amerika, danach bis in die Antarktis

Die SPD Abteilung Empelde besuchte die Havenwelten in Bremerhaven. Dort im Auswandererhaus startete die Tagestour, die im Rahmen einer Bildungsfahrt durchgeführt wurde.

Mehr als sieben Millionen Auswanderer brachen über Bremerhaven nach Übersee auf. Im Auswanderermuseum werden nicht nur die Hintergründe beleuchtet, die zur Auswanderung führten, es treten auch ganz persönliche Lebensgeschichten einzelner Auswanderer in den Vordergrund. „Das Auswandererhaus hat uns klar gemacht, dass auch viele Deutsche den Schritt in ein anderes Land gewagt haben, um in Deutschland Ungerechtigkeit und Armut zu entgehen. Hier spürt man förmlich die Ungewissheit und Angst, aber auch die Hoffnung der damals Betroffenen. Damals wie heute wandert niemand zum Vergnügen aus“, stellte der Abteilungsvorsitzende Fabian Hüper einen aktuellen Bezug her.
Nachmittags begab sich die Gruppe der SPD-Empelde nach einer Hafenrundfahrt in das Klimahaus und damit auf eine Reise um die Welt Richtung Süden, startend am achten Längengrad Ost. Anhand dieses Längengrades wird eine virtuelle Reise um die Welt unternommen. Hierbei werden räumliche und vor allem klimatische Zwischenhalte in der Schweiz, auf Sardinien, in Niger und Kamerun, sowie in Samoa und Alaska eingelegt. Dabei wird anschaulich dargestellt, wie der Klimawandel auch die Lebensbedingungen der Menschen verändert. „Dass sich auf Grund der stark verschlechterten Bedingungen viele Menschen auf den Weg machen müssen, um in einem anderen Land ihre Existenz zu sichern, wird hier eindrucksvoll deutlich“, stellte Hüper die Verbindung zum Auswandererhaus her.
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