SoVD besuchte den Rheingau

 
Heidelberg
Der SoVD OV Ronnenberg war mit 48 Teilnehmern mit dem Busunternehmen Baumeister auf Reisen.
10 Tage lang haben wir das Weinland in der Pfalz kennengelernt. Unser Hotel befand sich in Alzey, das in moderner Gemütlichkeit im Landhausstil erbaut wurde. Dort lernten wir auch unseren Reiseleiter Michael kennen. Mit seiner humorvollen Art konnte er uns die Geschichte der Region und der besuchten Städte hervorragend näherbringen. Es wurde nie langweilig, ihm zu zuhören.
Am 2. Tag fuhren wir in die einst stolze Residenzstadt der Pfälzer und Kurfürsten nach Heidelberg. Dominiert wird die Stadtidylle vom hochgelegenen Schloss, das man sich imposanter und malerischer nicht vorstellen kann. Der Altstadtrundgang und die Fahrt mit der Seilbahn zum Schloss gehörten hier natürlich dazu.
Die deutsche Weinstraße erkundeten wir am 3. Tag. In Bad Dürkheim befindet sich das größte Weinfass der Welt. Neustadt an der Weinstraße mit seinen romantischen Gassen und Winkeln hatte es uns dann angetan. Anschließend fuhren wir zu einer Weinprobe. Der Winzer zeigte uns, wie man richtig Rotwein trinkt. Wir übten das natürlich ausgiebig. Es gab aber auch noch einige Weißweine, dazu eine Brezel mit leckerem Käsedip. Humorvoll und anregend unterhielt uns der Winzer bei der Probe.
Worms besuchten wir am 4. Tag. In der 2000-jährgen Kaiser- und Bischofsstadt spürte man überall die Verbundenheit mit der Nibelungensage. In der alten Kaiserstadt Speyer waren wir am 5. Tag. Ein grandioses Werk romanischer Architektur ist der Dom, der zum Weltkulturerbe der Unesco zählt. Er war Hauskirche der salischen Kaiser und einst der größte christliche Sakralbau.
Am 6. Tag hatte unser Busfahrer Olaf seinen freien Tag. Dafür hatte aber Michael eine Überraschung für uns. Der Winzer, bei dem wir die Weinprobe hatten, holte uns mit zwei Planwagen ab. Mit denen rumpelten wir durch die Weinberge zum Himmelacker, ein Weinberg mit einem kleinen Steinhaus. Dort hatte der Winzer mit seinem Sohn und Michael einen Ballon mit Holunderwein aufgestellt. Dazu gab es frische Brötchen mit einem großen Stück Fleischwurst. Wir hatten viel Spaß. Später ging es wieder singend zum Hotel.
Schloss Schwetzingen besichtigten wir am 7. Tag. Es ist ein Meisterwerk der barocken Gartenbaukunst. Nachmittags wurden wir von der Firma Baumeister zum Kaffeetrinken im Café Leisinger eingeladen. Am 8. Tag fuhren wir zum Kloster Eberbach bei Eltville am Rhein, das ein Gesamtkunstwerk aus Geschichte, Architektur, Kultur und Wein ist. Die Klosterführung war sehr eindrucksvoll. Am Nachmittag war es in Mainz so heiß geworden, dass einige es sich am Ufer des Rheins bequem machten. Michael führte die restliche Gruppe durch Mainz, und erzählte, dass Mainz der Hauptumschlagsplatz des rheinhessischen Weinhandels ist. Sehenswert war auch der monumentale romanische Dom mit sechs Türmen und den Grabmälern der Erzbischöfe.
Der letzte Tag war ein Höhepunkt der Reise. Wir fuhren durch den Hunsrück, vorbei an den Brückenhäusern in Bad Kreuznach, nach Idar-Oberstein. Dort besuchten wir das Diamantenmuseum. Michael als gelernter Gold- und Silberschmiedemeister konnte uns hier alles fachmännisch erklären. Im Verkaufsshop waren die Frauen besonders glücklich über ein Andenken. Nachmittags fuhren wir in das mittelalterliche Städtchen Meisenheim. Hier wurden wir erneut von der Fa. Baumeister zum Kaffeetrinken eingeladen.
Die Abende im Hotel wurden auch nie langweilig. Es gab zwei Gruppen die Karten spielten, andere unterhielten sich und dreimal gab es zur Freude unserer Fußballfans, Fußball zu sehen. Die Zeit ging viel zu schnell herum. Olaf, unser Busfahrer, der uns nun schon auf der dritten Reise sicher und umsichtig durch die Gegend kutschierte, versorgte uns wieder auf der Heimfahrt mit Essen und Trinken. Wir freuen uns schon auf die nächste Fahrt mit ihm.
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