Wo: Kloster Roggenburg
Wann: 19.03.2010 19:00 Uhr
Traditionelles Josefsfest in Roggenburg mit Kirchgang, Hoigarta und schwäbischer Dichterlesung
Roggenburg: Kloster Roggenburg | In den letzten Jahrzehnten hat der „Josefstag“ zwar immer mehr an Bedeutung verloren, dennoch gibt es Vereine und Organisationen die diesen Tag immer noch feiern. So ist er auch in Roggenburg zur Tradition geworden und wird jährlich am 19. März, dem Namenstag des heiligen Josef, festlich und feierlich begannen. Nach dem Festgottesdienst um 19 Uhr in der Klosterkirche findet im Schützenheim die Josefsfeier mit einem gemütlichen „Hoigarta“ statt.
Der Namenstag des heiligen Josef, dem Manne von Maria, die Jesus geboren hatte, wurde schon im 12. Jahrhundert auf den 19. März gelegt. War er doch einst einer der höchsten Festtage der katholischen Kirche und ein Feiertag. Während man diesen 1969 in Bayern abschaffte, wird er in der Schweiz, Lichtenstein, Costa Rica, Kolumbien und Spanien immer noch als solcher gehalten. Der heilige Josef gilt auch als Schutzpatron der Kirche. War er von Beruf Zimmermann, wird er auch als Patron der Arbeiter, Zimmerleute und Schreiner gesehen. Er soll auch der Schutzpatron der Ehe sein. Vor allem in Bayern wird dieser Tag intern immer noch von vielen als Feiertag begangen, wenn auch nicht als ein Gesetzlicher.
So wird vieler Ort am 19. März eine Josefsfeier oder auch Josefifeier abgehalten. Meist beginnen sie mit einem Gottesdienst und gehen dann in eine fröhliche Festlichkeit über wo man zusammen sitzt und den heiligen Josef hochleben lässt. Da dieser Tag, der 19. März noch in die Fastenzeit fällt, wird es mit einem Stark – oder Fastenbierfest verbunden. Und so wird es auch in Roggenburg, Landkreis Neu – Ulm, gehandhabt. Und so sieht das Programm für das Roggenburger Josefsfest 2010 aus:
Nach dem Festgottesdienst in der Klosterkirche, der vom Männergesangsverein Liederkranz 1874 Roggenburg e.V. und von den Bubenhausener Alphornbläser musikalisch umrahmt wird, geht es zur anschließenden Josefsfeier in das Schützenheim. Dort findet ein gemütlicher „Hoigarta“ statt, ein gemütliches Zusammensein bei bayrischen - schwäbischen Gerichten und natürlich, Fastenbier. Diesen einst traditionsreichen großen Feiertag wird von der Stubenmusik Heinle aus Bubenhausen, den Bubenhausener Alphornbläsern und der Werkstattmusik Bubenhausen musikalisch umrahmt. Garniert wird diese öffentliche Veranstaltung, wo der Eintritt frei ist, mit einer Dichterlesung in schwäbischer Mundart, rund um das bayerisch – schwäbische Leben, mit Gedichten von und mit Luis Walter.
Danke, das Du an diesen ehemals kirchlichen Feiertag erinnerst. Durch myheimat lernt man immer etwas dazu.
Ich kann mich noch daran erinnern als dieser Tag ein Feiertag war, wir schulfrei hatten, und irgendwie war es immer ein besonderer Tag auch, vielleicht weil ich an zweiter Stelle auch den Namen Josef trage, war bei uns damals so das man bei Knaben den Josef und bei Mädchen die Maria als zweiten Namen gab.
Und schön wenn Traditionen wie dieser Tag von Menschen immer noch bewahrt werden...........
Mir wurde ein durchaus interssanter Link zugesandt der noch mehr über "Josefi" und das Brauchtum darum, vor allem im Oberbayerischen beinhaltet, einfach mal rein schauen....
http://www2.brauchwiki.de/Josefi_%28Josefstag%29#A...


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