Dieses überdimensionale Plakat (Foto) hängt am Zaun eines Gartencenters in Recklinghausen. Werbung für ein Herbizid, ein Pflanzengift. Hier soll aus ökologischer Ignoranz und unverschuldeter Unwissenheit Kapital geschlagen werden. Der Begriff "Unkraut" hat sich in vielen Köpfen festgesetzt. Er ist zum Reizwort geworden und löst bei GartenbesitzerInnen, die ihr Schmuckstück "sauber und ordentlich" haben wollen, den Destruktionstrieb frei. Was das Auge stört, vernichten! ist der einzige Gedanke, der diese Naturschützer beflügelt. Und das ist jeglicher Wildwuchs. Dazu gehört auch der Löwenzahn. (Foto) Er wächst bei uns im Garten und ist hier stets willkommen. Eine Wildpflanze - ist sie nicht schön?! Und sie schmeckt nicht nur Hamstern und Kaninchen, sondern auch uns. Die jungen, frischen Blätter als Salat oder mit Blattsalat vermischt, ebenso die Blüten und Knospen als Zutaten, sogar die Stengel mit der bitteren Milch und die Wurzeln kann man roh essen. Löwenzahn enthält acht Mal so viel Vitamin C, doppelt so viel Kalium, Magnesium und Phosphor wie Kopfsalat. Eine Heilpflanze, von der Pharmaindustrie verdrängt.
Essbare Wildpflanzen - rund 200 sind es in Mitteleuropa - sind robuster und hochwertiger als Kulturpflanzen, denn ihr Nährwert, der Anteil an wichtigen Inhaltsstoffen ist größer. Allerdings, zu empfehlen ist allein der Löwenzahn aus dem Naturgarten, nicht die Pflanze, die überdüngte, mit Chemikalien behandelte Weiden und Wiesen überwuchert und an Straßenrändern wächst. Zu viel Löwenzahn signalisiert: Zu viel Gülle!
Leserbrief an das Medienhaus Bauer, Marl
– Von: Dietrich Stahlbaum, RE
– Betr.: den Atomstreit, Leserbriefe
– Vom: November–Dezember 2011
Liebe Atomfreunde, auch mit Zahlen lässt sich trefflich streiten. Denn beim Umgang mit den exakten Wissenschaften (Mathematik, Logik, Physik…) spielt der subjektive, der „menschliche“ Faktor mit und macht Ergebnisse, die im Einzelnen objektiv sein mögen, relativ: abhängig von...
Auch 23 Jahre nach der atomaren Katastrophe sollte daran erinnert werden, denn die Langzeitfolgen lassen sich nicht beseitigen: Immer noch erkranken und sterben Menschen und Tiere oder leiden an genetischen Schäden, und der „Sarkophag“, der Betonmantel, der den havarierten Reaktor umkleidet, droht zu bersten - er hätte längst erneuert werden müssen. Die radioaktive Wolke erreichte damals fast ganz Europa und kontaminierte...
... an das Medienhaus Bauer, Marl:
− Von: Dietrich Stahlbaum, Recklinghausen
− Betr.: Kommentar „Ohne Oskar“
− Vom: 23. April
Torsten Henke schreibt, Oskar Lafontaine habe „sich herabgelassen, seiner Partei reinen Wein einzuschenken“, und habe „West-Linke(n), die auf Rückenwind durch die Kandidatur des Populisten (...) gesetzt hatten,“ „einen Korb gegeben“. Lafontaine habe „keine Lust mehr auf das Berliner...
I. Elenas Berichte und Fotos
von Dietrich_Stahlbaum Pro @ 2009-04-26 – 11:33:10
Auch 24 Jahre nach der atomaren Katastrophe sollte daran erinnert werden, denn die Langzeitfolgen lassen sich nicht beseitigen: Immer noch erkranken und sterben Menschen und Tiere oder leiden an genetischen Schäden, und der „Sarkophag“, der Betonmantel, der den havarierten Reaktor umkleidet, droht zu bersten - er hätte längst erneuert...