Vas Mirabile

Impressionen zur Ausstellung "Vas Mirabile" von Suria Kassimi
Am 22. September fand im Foyer des Marler Rathauses eine Vernissage statt. Suria Kassimi stellte unter dem Titel „Vas Mirabile“ eine Fotoistallation aus. Mehrere großformatige Arbeiten (Diasec) zeigen abstrahierte Vasen und Behältnisformen. Einerseits lassen bauchige Gefäße an den Mutter-Archetyp und Eros-Prinzip denken. Andererseits ist in der Alchemie das Vas Hermeticum etwas Wunderbares (Vas Mirabile), in welchem das ganze Geheimnis liege, aus welchem der wundersame Stein (Stein der Weisen) geboren wird. Dies ist ein Grund, warum diese Ausstellung in Marl – der Chemiestadt – zu sehen ist.

Suria Kassimi studierte 1975 bis 1982 an der Hochschule der Bildenden Künste in Berlin. Die Meisterschülerin von Fred Thieler arbeitet im Bereich Film, Performance, Malerei und Fotografie in Berlin, Düsseldorf und Recklinghausen, wo sie seit 2013 lebt. Die Bildende Künstlerin ist außerdem Kunsthistorikerin und -therapeutin.

Zu Beginn begrüßte Detlef Specovius (Marktbereichsleiter der Sparkasse Vest für Marl) – die Sparkasse Vest in Sponsor der Ausstellung – die Künstlerin und Besucher. Anschließend sprach Georg Elben (Direktor des Marler Skulpturenmuseums Glaskasten) zunächst alleine und dann mit der Künstlerin Suria Kassimi über die Ausstellung.

Auf großformatigen Glasscheiben sind verschiedene Gefäße farblich als Fotoinstallation verfremdet dargestellt. Vorstellungskraft ist daher bei den Ausstellungsbesuchern gefragt, wenn es darum geht, die abstrahiert und künstlerisch gestalteten Gefäße zu erkennen. Die sehenswerte Ausstellung kann während der Öffnungszeiten des Rathauses bis zum 3. November besucht werden.
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