Ein schöner Spätsommertag in und an der Kapelle

Die Kapelle des Friedhofs Halterner Straße
Das Fachforum Nachhaltige Stadtentwicklung lud am Sonntag, den 14. September – dem Tag des offenen Denkmals – um 12 Uhr bei herrlichem Spätsommerwetter auf den Friedhof Halterner Straße und in dessen entweihte Kapelle herzlich ein. Die Kapelle, das Torhaus und der Friedhof stehen unter Denkmalsschutz.

Wie in den Jahren zuvor bildeten drei Infoveranstaltungen das feste Programm. Zu Beginn fand eine fachkundige historische Führung unter Leitung von Alfred Stemmler (Mitglied der Stadtführergilde) statt. Hier bildeten die Gräber aus den beiden Weltkriegen den Schwerpunkt. Dabei wurde auf die im Felde gefallenen deutsche Soldaten wie auch auf in Deutschland verstorbenen Kriegsgefangene eingegangen. Anschließend informierte Ewald Zmarsly (ehem. Lehrbeauftragter an der Universität Essen über die Grundlagen der Klimatologie) über die stadtklimatische Funktion des Friedhofs. Während Innenstädte die Wärmeinseln darstellen, produzieren. Grünflächen Kaltluft und tragen somit positiv zum Stadtklima bei. Günther Eschrich (Gärtnermeister) leitete eine fachkundige botanische Führung. Hier ging er auf die Vielzahl an Gehölzen des Friedhofs ein. Außerdem wies er auf Unterschiede zwischen einzelnen Baumarten hin.

Als künstlerischen Beitrag sahen die Besucher in der Kapelle den Kurzfilm „Zeitlinien – die Flucht der Zeit“ von Suria Kassimi. Die Bildende Künstlerin ist Mitglied des Fachforums. In ihrem durch meditative Klangschalenmusik begleitenden Film sah man farblich verfremdet Sand rieseln. Die Besucher konnten außerdem aus bereitgestellten Holzkisten Sand rieseln lassen und Mandalas erstellen.
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