Besuch der Obstsaftkelterei Möller

Der Eingang zum Hofverkauf der Obstsaftkelterei
Im Jahre 1992 wurde auf der in Rio de Janeiro tagenden UN-Konferenz für Umwelt und Entwicklung die Agenda 21 als Leitfaden für die nachhaltige Entwicklung für das 21. Jahrhundert auf den Gebieten Ökonomie, Ökologie und Soziales beschlossen. In den Kommunen sollen die Einwohner gemeinsam mit Politik und Verwaltung daran arbeiten. Seit 1997 ist dies in Recklinghausen der Fall. Die erfolgreiche Umsetzung zeigen die Träger des seit 2002 verliehenen Recklinghäuser Agendapreises. In der Reihe „Agenda 21 vor Ort“ werden Agendapreisträger im VHS-Semester besucht. Damit wird einerseits an die Agendapreisträger erinnert, die seit mehreren Jahren nachhaltig tätig sind, und andererseits auf den Recklinghäuser Agendapreis hingewiesen.

„Von Bäumen und Sträuchern in die Flasche“ war der Titel der VHS-Veranstaltung am Samstag, den 17. September 2016, denn auf dem Programm stand der Besuch der Obstsaftkelterei Josef Möller GmbH & Co. KG. Seit Jahrzehnten erzeugt das Unternehmen Produkte in Spitzenqualität, die deutschlandweit bekannt sind und auch nach Belgien und in die Niederlande exportiert werden. Ein Betriebsangehöriger sprach bei der Führung vom Weg der Äpfel von der Anlieferung über die Saftherstellung bis hin zur Abfüllung. Der naturtrübe Apfelsaft wird erhitzt, um ihn zu stabilisieren. Zur Herstellung von klarem Apfelsaft wird Gelatine zugefügt. Andere Säfte werden geliefert. Danach informierte ich als Organisator dieser VHS-Veranstaltung und ehrenamtlicher Mitarbeiter des Agendabüros Recklinghausen die 18 Teilnehmer über den Recklinghäuser Agendapreis und die vorbildlichen Tätigkeiten der Obstsaftkelterei auf den Gebieten Ökonomie und Ökologie. Hierzu gehört, dass es das erste Recklinghäuser Unternehmen ist, das von Ökoprofit zertifiziert wurde. Für diese Maßnahmen erhielt die Obstsaftkelterei Josef Möller GmbH & Co. KG im Jahre 2012 den Recklinghäuser Agendapreis. Zum Abschluss wurden Infoblätter zum Agendapreis 2016 mit Einlegeblätter für Vorschläge, die bis zum 15. Oktober gemacht werden können, an die Teilnehmer der Veranstaltung verteilt.
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1 Kommentar
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Hans-Joachim bartz aus Hattingen | 21.09.2016 | 05:51  
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