Rauschenberg 700 Jahre Stadt Folg. 2 Der Festakt und die Kranzniederlegung

 
Bürgermeister Walter Michel begrüsst die Anwesenden.
Rauschenberg: Schmaleichertorstr. 13 | Bürgermeister Walter Michel konnte bei dem festlichen Empfang am Samstagvormittag im Saalbau des „Gasthauses Zur Post“ zahlreiche Gäste begrüßen. So den Hessischen Minister des Innern, Herrn Heinrich Schneider, der auch die Schirmherrschaft übernommen hatte. Erschienen waren außerdem der Landrat Dr. Vilmar, MdB Gerd Jahn, die Landtagsabgeordneten Oberbürgermeister Georg Gaßmann und Herr Lebert, der Präsident des Hessischen Städtebundes Bürgermeister Dr. Zimmermann (Korbach), viele Bürgermeister aus dem Landkreis. Besonders begrüßt wurden Staatsarchivdirektor i. R. Friedrich Prüser (Bremen) als Verfasser der Chronik und Franz Kaiser aus Rauischholzhausen als Verfasser des Festspiels.

Innenminister Schneider überbrachte die besten Grüße und Glückwünsche der Landesregie-rung. Als sichtbaren Ausdruck der Anerkennung für die zum Wohle der Allgemeinheit geleistete Arbeit überreichte Staatsminister Schneider der Stadt Rauschenberg als Gedenkgabe der Hessischen Landesregierung die „Freiherr-vom-Stein-Plakette“. Die Plakette wird an Gemeinden vergeben, die wenigstens eine 700-jährige Geschichte nachweisen können und die in den letzten zwei Jahrzehnten vorbildliche kommunale Arbeit leisteten. „Möge die Stadt Rauschenberg sich ihrer geschichtlichen Vergangenheit stets bewusst bleiben und möge die Verleihung dieser Plakette ein Ansporn für eine weitere Aufwärtsentwicklung sein“, sagte Minister Heinrich Schneider.
Der Landrat des Landkreises Marburg (den Landkreis Marburg-Biedenkopf gab es noch nicht) Dr. Vilmar würdigte u. a. die Bemühungen um die Förderung des Fremdenverkehrs. Er wünschte der Bürgerschaft einen wachen Sinn und der Gemeindevertretung unternehmerischen Geist, damit ‚wir im Landkreis Marburg weiter von unserem schönen Rauschenberg sprechen können‘.
Der Sparkassendirektor Dr. Schmidt hatte ein besonderes Geburtstagsgeschenk bereit: einen neuen Marktbrunnen.
Der älteste Teilnehmer unter den vielen Besuchern war der 102 jährige Konrad Schmidt aus Marburg. Als gebürtiger Rauschenberger hatte er es sich nicht nehmen lassen, seiner Vater-stadt persönliche Geburtstagswünsche in Form eines Bildgeschenkes zu überbringen.

Sprecher aller Bürgermeister war Herr Heinrich Weber, Bürgermeister der Stadt Kirchhain. Er überbrachte die Grüße und Glückwünsche für alle seine Kollegen.

Bürgermeister Michel kündigte an, dass die Bürgerschaft keine Mühe gescheut habe, um den Gästen einen angenehmen Aufenthalt zu bescheren. Davon konnten sich während des Festes alle Besucher überzeugen.

Vor dem Festakt hatte die Totenehrung mit der Kranzniederlegung am Ehrenmal für die gefallenen der beiden Weltkriege im Schlossberg stattgefunden. Pfarrer Lölkes hielt die Andacht. Angehörige der Freiwilligen Feuerwehr Rauschenberg, des Deutschen Roten Kreuzes und der Kyffhäuser Kameradschaft bildeten einen würdigen Rahmen. Die Kapelle Gamb sorgte für die musikalische Untermalung. Mit der Totenehrung soll an die gefallenen, vermissten Bürger der Stadt gedacht werden und es soll daran erinnert werden, welches Elend und Leid die beiden Kriege der Rauschenberger Bevölkerung gebracht haben.
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Armin Köhler aus Rauschenberg | 15.04.2014 | 18:00  
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