Landrat Stefan Rößle sagt Unterstützung zu

von Michael Ruttmann aus Rain | am 30.09.2009 | 282 mal gelesen | 0 Kommentare | 0 Bildkommentare | 1 Bild

Holzheim: Am Roten Brunnen | Holzheim.
In der heißen Phase der Genehmigung der geplanten Elektroofenschlackedeponie sagt Landrat Stefan Rößle den Gemeinden Holzheim und Münster seine volle Unterstützung zu. Bei einem Gesprächstermin am Dienstag 29.09.2009 im Holzheimer Rathaus ließ sich Landrat Rößle von den Vertretern der Gemeinden Holzheim und Münster, sowie von Vertretern der Bürgerinitiative über die aktuelle Sachlage informieren.
Holzheims Bürgermeister Robert Ruttmann begrüßte zu dem Termin seine beiden Stellvertreter, 2. Bürgermeister Klaus Reichherzer und 3. Bürgermeister Manfred Vogl, sowie von der Gemeinde Münster 1. Bürgermeister Gerhard Pfitzmaier und 3. Bürgermeister Jürgen Raab. Christa Mederle und Josef Unsinn von der Bürgerinitiative folgten ebenfalls der Einladung des Gemeindeoberhaupts. Nach dem die derzeitige rechtliche Situation erläutert wurde, forderte Landrat Rößle nach der anschließenden Diskussion: „Es muss ein neues Planfeststellungsverfahren geben, damit die Planrechtfertigung erneut auf den Prüfstand kommt.“ Er wolle sich mit voller Kraft einsetzen, dass dies geschehen wird. „Eine geplante Deponievergrößerung darf auf keinen Fall erfolgen.“, so Landrat Rößle.
Bei dem anschließenden Ortstermin am „Roten Brunnen“ zeigte sich Stefan Rößle überrascht und tief beeindruckt von der Mahnkapelle, die Holzheimer Bürger in einer Nacht-und-Nebel-Aktion errichteten. Für die Kapelle, die ohne Baugenehmigung aufgestellt wurde, müsse es mit gutem Willen möglich sein, eine dauerhaft, aber rechtlich tragfähige Lösung zu finden, erklärte Landrat Rößle.
Die Kapelle war auch Thema bei der Kirchenverwaltung und dem Pfarrgemeinderat Holzheim. Pfarrer Josef Wöppel, der aus terminlichen Gründen an dem Ortstermin nicht teilnehmen konnte, sagte noch im Rathaus: „Die Mahnkapelle Maria Hilf „Am Roten Brunnen“ kann erst geweiht werden, wenn der Standort der Kapelle dauerhaft geklärt sei.“.
Viel Zeit und Verständnis für die Sorgen und Nöte der Anwesenden brachte der Landrat mit. Er werde sich der Sache annehmen und sein Möglichstes tun.

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