Kapelle gegen geplante Deponie

von Michael Ruttmann aus Rain | am 28.09.2009 | 648 mal gelesen | 0 Kommentare | 0 Bildkommentare | 1 Bild
Die Mahnkapelle Maria Hilf - als Zeichen der Mahnung und des Zusammenhalts.

Holzheim: Am Roten Brunnen | Von Donnerstag auf Freitag wurde von den Bürgern aus Holzheim die Mahnkapelle Maria-Hilf „Am Roten Brunnen“ errichtet. Die Kapelle wurde zur Mahnung und zur Zusammenkunft errichtet. Zur Mahnung an die Entscheider, die über die geplante Schlackedeponie in der Sandgrube bei Holzheim beschließen. Und zur Zusammenkunft für die Bürgerinnen und Bürger aus Holzheim und Münster, die hier sich versammeln und Kraft tanken können, die Sie für den Kampf gegen das Deponievorhaben benötigen.

Ein Ort für Ihr Anliegen

Nach jahrelangen Streit und etlichen Gerichtsverfahren über die Errichtung der Elektroofenschlackedeponie steht Holzheim nun in der heißen Phase. Am Dienstag baten Sie bei einer Demonstration in Augsburg den Regierungspräsidenten Karl Michael Scheufele um seine Unterstützung und mit der Demonstration in München am Donnerstag vor dem Umweltministerium Herrn Staatsminister Dr. Markus Söder. Nun der Bittgang nach ganz Oben.
„Wir haben uns nun doch für den Bau der Kapelle entschlossen, um unseren Widerstand gegen das Wahnsinnsprojekt zu verdeutlichen“, so die Aktivisten. Der Kirchenbau hat die Maße drei mal fünf Meter mit einem sieben Meter hohen Zwiebelturm. Sie steht auf einem Sperrstreifen, den die Holzheimer Landwirte als „Käufergemeinschaft ‚Roter Brunnen’“ gekauft haben. Der Sperrstreifen geht durch die Sandgrube. Ein Weiteres, das die Errichtung der Deponie verhindert.

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