Deponiegegner erhalten nun auch Unterstützung auf Bundesebene
Holzheim: Am Roten Brunnen | Am Tag der Deutschen Einheit besuchte der neugewählte Bundestagsabgeordnete Ulrich Lange Holzheim. Bei seinem Besuch an der Sandgrube „Am Roten Brunnen“ und der Mahnkapelle zeigte er sich beeindruckt von dem Symbol des Widerstands. Auch er sprach sich gegen die absolut nicht nachvollziehbare Deponie aus und verlangte ein neues Planfeststellungsverfahren. Er wolle für die Gerechtigkeit „mit allem kämpfen und arbeiten“, so Ulrich Lange. Anschließend trug er sich in das neue Besucherbuch ein, das in der Mahnkapelle Maria Hilf „Am Roten Brunnen“ ausliegt. Nun werden bis einschließlich Freitag täglich von 18:30 bis 19:00 Uhr an der Kapelle Mahnwachen abgehalten.
Wenn man sich so konsequent gegen Deponien wie Asse II, Konrad oder Gorleben ausgesprochen hätte, würde ich vieles verstehen. Aber Ihr seit da ja im sauberen Süden. Nur Euren Hausmüll entsorgt bitte selbst.
Wir sitzen dann den Atommüll schon ab.
Oder kommt jemand in die Asse für ne Mahnwache?
Schon mal was von Maxhütte gehört??
Wir haben Deponien. Zwei keine 3 km von der geplanten Deponie - es reicht!!! Der Stahl wird im Nachbarlandkreis produziert und zu uns kommt der Abfall. Und es geht mehr um Einhaltung von rechtlichen Bestimmungen und die Gewährleistung eines sicheren Standorts als darum, dass wir nicht bereit sind unseren Beitrag zur Müllentsorgung zu leisten.
Bitte erst informieren!!!
Also jetzt informieren??
Nein, unser Müll strahlt nicht. Er gefährdet trotzdem die Gesundheit. In der Schlacke sind Schwermetalle in unterschiedlichen Konzentrationen enthalten. Es kann zu Schadstoffbelastungen für das Grundwasser kommen. Bei einem Zwischenlager, wie es für uns für die ersten Jahre geplant ist, wird beim Abladen und Lagerung der Schlacke der feine Schlackestaub auf die umliegenden Felder und Dörfer geweht, wo er sich fest setzt und mit dem nächsten Regen in unser Grundwasser sickert. Außerdem besitzt Max Aicher große Deponien, die bereits erschlossen sind und die Kapazitäten jahrzehtelang ausreichen. Nur bei den vorhanden Deponien wird kontrolliert was abgelagert wird. Bei uns möchte er eine Deponie errichten, die er selbst kontrolliert - witzig, nicht?? Dabei muss die Deponie erst erschlossen werden. Die Zufahrtswege reichen nur für Fahrzeuge bis 3,5 t. Es müssten extra Straßen gebaut werden. Bei den vorhandenen Deponien wurden Untersuchungen vorgenommen. Giftiger Müll liegt ohne jegliche Bodenabdichtung in unseren Nachbardörfern. Eine Deponie wo ebenerdig genehmigt wurde, wurde 18 m hoch aufgefüllt. Später alles von den Behörden legalisiert. Schlacke, die für den Ausbau der A8 Augsburg-München gedacht war, durfte nicht mehr eingebaut werden, da es zu Verunreinigung des Grundwasser beim Ausbau der B2 Donauwörth-Augsburg gegeben hat.


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