Der Aichacher Florian Sonneck startet bei der Deutschen Meisterschaft der H-Boot-Klasse mit der besten Schweizer Seglerin als Steuerfrau

 
Foto: Jonn Leffmann (WIKIPEDIA) (Foto: https://en.wikipedia.org/wiki/H-boat#/media/File:H-B%C3%A5t_-_Ystad-2015.jpg)
Prien: Chiemsee Yacht Club | Der Aichacher Florian Sonneck startet bei der Internationalen Deutschen Meisterschaft der H-Boot-Klasse mit der besten Schweizer Seglerin als Steuerfrau

Augsburg / Prien am Chiemsee / Luzern - Der 44-jährige Florian Sonneck konnte für die von 9. bis 13. September 2015 auf dem Chiemsee vor Prien stattfindende Deutsche Meisterschaft der H-Boot-Klasse die erfolgreichste Schweizer Seglerin Lee Wedekind Chavanel dit Lavoz, Mitglied des renommierten Luzern Yachtclub, als Steuerfrau für sein H-Boot gewinnen. Wedekind bereitet sich ihrerseits in diesem Jahr auf die 2017 am Thuner See stattfindende Europameisterschaft in ihrer Heimat-Bootsklasse Drachen vor.

2015, 2014 und 2013 war Lee Wedekind die beste Steuerfrau in der Schweiz in der Drachen-Klasse.

Zurzeit befindet sich das Team Wedekind - Sonneck in einem Trainingslager am Gardasee, um die letzten Wochen vor der Meisterschaft für die Vorbereitung zu nutzen. Vor dem Saisonhöhepunkt im Herbst wird die internationale Mannschaft noch an der GORLA und der CENTOMIGLIA teilnehmen, bei der Sonneck vor einem Jahr einen hervorragenden 4. Platz erreichen konnte.

Drittes Mannschaftsmitglied auf dem Boot ist der 38-jährige Italiener Marco Usardi aus Toscolano-Maderno, ebenfalls erfolgreicher Segler, mehrfacher Teilnehmer bei der berühmtesten Regatta auf dem Gardasee, der Centomiglia, auf einer Asso 99.


Das Drei-Mann-Kielboot H-Boot stellt europaweit die größte, weltweit die zweitgrößte bzw. die größte nichtolympische Kielboot-Klasse dar.

Das H-Boot wurde 1967 in Finnland von Hans Groop entwickelt und als Einheitsklasse von verschiedenen Bootswerften, darunter ARTEKNO, BOTNIA, ELVSTRÖM usw. gebaut. Heute werden die rund 80.000 EUR teuren Boote von Frauscher, Österreich und Eagle Marine, Finnland, streng nach den Regeln des Weltsegelverbandes ISAF, der International Sailing Federation, produziert.


Bei Regatten wird das 1450 kg schwere und 8,28 m lange Schiff mit einer Besatzung von drei bis vier Mann und einem maximalen Mannschaftsgewicht von 300 kg gesegelt, seine Segelfläche beträgt 25 m2 am Wind, der Spinnaker misst 36 m2.
Die Beliebtheit des H-Bootes (weltweit wurden knapp 6.000 H-Boote gebaut, allein in Deutschland segeln rund 1.800) erklärt sich zum einen aus seiner Regattatauglichkeit, andererseits ist es auch ein sicheres Tourenboot, unter anderem bewiesen mit einer erfolgreich durchgeführten Atlantiküberquerung im Jahr 2001.

Florian Sonneck segelt seit über 30 Jahren Regatten, mit einer Trainer B-Lizenz des Deutschen Olympischen Sportbundes ist er berechtigt, Welt- und Europameisterschafts-Teilnehmer zu coachen. Zudem ist Sonneck seit rund zehn Jahren als Schiedsrichter bei hochrangigen Segelsport-Veranstaltungen im In- und Ausland tätig, zuletzt 2015 bei der 50. SOLING-Weltmeisterschaft in Castiglione della Pescaia, dem Transatlantic Race 2015 von New York nach The Lizard / Südengland, der PANERAI British Classic Week in Cowes und der CADET Weltmeisterschaft in Riva del Garda.

Das Team um Florian Sonneck wird taktisch betreut vom zweifachen Segel-Weltmeister und Weltranglistenersten Roman Koch, www.segelsport-roman-koch.de, Übersetzer des Buches regeln + taktik. taktisch richtig Segeln (Dave Perry).
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