Turbine Potsdam mit 12:0 Sieg über den VfL Sindelfingen

Genoveva Anonma schoß 6 Tore gegen Sindelfingen. (Foto: Gerhard Pohl)
Besser hätte der das erste Heimspiel der Rückrunde in der I. Frauen-Bundesliga nicht laufen können. Der 1.FFC Turbine Potsdam bezwingt den VfL Sindelfingen in einem spannenden Spiel deutlich 12:0 (5:0) im heimischen Karl-Liebknecht-Stadion vor ca. 1.400 Zuschauern.

Die Mannschaft von Cheftrainer Bernd Schröter hatte sofort das Geschehen fest in der Hand. Schon beim ersten Angriff landete ein Ball von Tabea Kemme (2.Min.) an der Querlatte. Die Gäste waren äußerst defensiv eingestellt und standen teilweise mit neun Spielrinnen im Strafraum. Da mussten sich sie offensiv eingestellten Potsdamerinnen etwas einfallen lassen um ihre Überlegenheit auch zählbar umzusetzen. Lisa Evans, Pauline Bremer und Genoveva Anonma versuchten das Spiel über die Außenpositionen schnell zu machen. In der 21. Minute wurden die Angriffsbemühungen der Gastgeberinnen belohnt. Evans bediente Bremer, es stand 1:0! Und es ging munter weiter. Je zwei weitere Tore von Asano Nagasato (31. +33. Min.) und Genoveva Anonma (28. +39.Min.) brachten dann auch den verdienten 5:0 Halbzeitstand.

Wer jetzt dachte, Turbine lässt es mit dieser deutlichen Führung jetzt etwas ruhiger angehen, der sah sich getäuscht. Der Angriffskreisel drehte sich weiter in Richtung Tor des VfL und Tore ließen nicht lange auf sich warten. Vier gingen auf die glänzend aufgelegte Anonma (47./62./83./89.Min), die bei den kühlen Temperaturen von der Abwehr der Gäste kaum zu halten war. Weiter Treffer gelangen Julia Simic (58. +60.Min.) sowie Natasa Andonova (77.Min.), die alle insgesamt erheblich das Turbinekonto in Sachen Tore aufbesserten.

Wie überlegen der 1.FFC Turbine Potsdam agiert hat belegt, dass sie 36mal den Ball in Richtung Tor des VfL Sindelfingen brachten und den Gästen kein einziger Schuss auf den Turbinekasten gelang. Torhüterin Gudbjörg Gunnarsdottir wurde durch einige Zuspiele aus den eigenen Reihen etwas ‚warm‘ gehalten.

Bereits am Mittwoch (19.03.) geht es mit einem Auswärtsspiel beim MSV Duisburg für die Turbinen weiter und danach steht die Reise zum Viertelfinale in der Champions League nach Italien zum Meister ASD Torres Calcio Sassari (23.03.) an.
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