Turbine Potsdam geht mit 5 Toren im Rücken in das CL Rückspiel am 16. Oktober

MTK-Trainer Peter Medgyes, Reka Demeter, Johanna Elsig u. Bernd Schröder bei der Pressekonferenz in Potsdam. (Foto. Gerhard Pohl)
Eine gute Ausgangsposition hat sich der 1. FFC Turbine Potsdam für das Rückspiel am 16. Oktober in der Champions League gegen den ungarischen Titelträger MTK Hungaria FC (HUN) geschaffen. Im ‚Hidegkulti-Nador-Stadion‘ gewann das Team von Cheftrainer Bernd Schröder durch Tore von Maren Mjelde (11.Min.), Natasa Andonova (30.Min.), Stefanie Draws (32.Min.) sowie Lisa Evans (45. + 76.Min.) verdient 5:0.

Potsdam war vom Anpfiff an das dominierende Team und ließ keinen Zweifel aufkommen, wer in die nächste Runde dieses internationalen Wettbewerbes einziehen wird. In der ersten Hälfte gelang es kaum den Gastgeberinnen, das Spiel in Richtung Turbine Tor zu verlagern.
Das 4:0 beim Seitenwechsel wiederspiegelt auch deutlich das Geschehen auf dem Rasen wieder. Hier machte sich das Fehlen der verletzten Leistungsträger Ader Hegerberg, Jennifer Cramer und Tabea Kemme kaum bemerkbar.

Mit sicheren vier Toren Führung im Rücken, agierte Turbine souverän auch im zweiten Abschnitt des Vergleiches. Zwar gelang es MTK zweimal in den Strafraum von Ann-Katrin Berger einzudringen, mehr aber ließ die sicher auftretende Hintermannschaft nicht zu.

Potsdam brachte dann noch Jennifer Zietz (57.Min.), Inka Wesely (66.Min.) und Asano Nagasato (66.Min.).

Neben dem Tor von Lisa Evans (76.Min.), war der Lattenknaller von Julia Simic die spektakulärste Aktion der Potsdamerinnen in der zweiten Halbzeit. Unübersehbar ist aber auch gewesen, dass mit der Einwechslung von Asana Nagasato ein Ruck durch das Angriffsbemühen ging, da kam mehr Farbe in das Spiel. Sie selber verfehlte das Tor einmal denkbar knapp. So stand am Ende ein 5:0, was aber durchaus hätte höher ausfallen können, Chancen hierfür gab es etliche.

Rückspiel am 16. Oktober um 19.00 Uhr

Damit hat sich der 1. FFC Turbine Potsdam eine hervorragende Ausgangsposition für das Rückspiel im Karl-Liebknecht-Stadion geschaffen, was am 16. Oktober um 19.00 Uhr beginnt und vom Sportsender EUROSPORT original übertragen wird.

Im Wissen um die zweifelsfreie Favoritenstellung wünschte Cheftrainer Bernd Schöder auf der Pressekonferenz in der 'Kanuscheune' des Haus der Vereine im SPortpark Luftschiffhafen, "dass es ein gutes Spiel wird. Unser Publikum im Karl-Liebknecht-Stadion" will interessanten Fußball geboten bekommen - dass Ergebnis ist dabei uninteressant". Er kündigte einige Umbesetzungen in der Mannschaft für das Rückspiel an.

Sein MTK-Kollege Peter Medgyes hofft auf ein enges Ergebnis. Er freute sich, eine der besten Mannschaften Europas zugelost bekommen zu haben. "Es ist eine große Erfahrung für uns, gegen den 1. FFC Turbine Potsdam spielen zu dürfen". Er war beeindruckt, auf welchem hohen Level Potsdam in Sachen Technik, Athletik sowie Schnelligkeit in Budapest agiert hat. Wir werden uns was einfallen lassen, um es Potsdam schwerer, als im Hinspiel zu machen" äußerte der MTK-Coach.

Auch war das große Medieninteresse eine neue Erfahrung für das Team aus Ungarn, wo zwei Fernsestationen den Vergleich übertragen haben.

Vorher muss aber noch des schwere Auswärtsspiel am 13. Oktober (14.00 Uhr) in Leverkusen bestritten werden.

In der nächsten Runde (Achtelfinale 9./10.11 u. 13./14.11.) ist kein geringerer, als der mehrfache Gewinner der Champions League Olympique Lyon (FRA), Gegner des 1. FFC Turbine Potsdam - durchaus ein vorgezogenes Finale!

Turbine spielte mit: Berger - Mjelde, Draws, Singer – Bremer (57. Zietz), Elsig (66. Wesely), Simic, Göransson (66. Nagasato) – Andonova, Anonma, Evans.
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