Turbine Potsdam belegt 3. Platz beim Internationalen Hallencup - Svenja Huth 'Beste Spielerin'

Svenja Huth (#9) - 1.FFC Turbine Potsdam, wurde als 'Beste Spielerin' geehrt. (Foto: Gerhard Pohl)
Frauenfußball vom Feinsten boten die acht Mannschaften den beim IV. Internationalen Turbine Hallencup am Wochenende (9.+10.01.2016) in der MBS Arena, welcher mit täglich 1350 Zuschauern erneut eine überaus große Resonanz gefunden hatte.

Immerhin mussten in den 32 Spielen der Vor-, Zwischen- sowie Platzierungsrunde, die Torfreuen 140-mal den Ball aus dem Netz holen! Im Finale der zweitägigen Veranstaltung setzte sich im Finale der FSK St. Pölten, amtierender Meister aus Österreich, gegen Sparta Prag 3:2 durch und entführte damit erstmals die Trophäe in das Alpenland. „Beide Teams standen verdient im Endspiel“, bemerkte Cheftrainer Bernd Schröder.

„Das was Turbine hier auf die Beine gestellt hat, war sensationell. Von der ersten Minute an, haben wir große Freundschaft gespürt“, bilanzierte ein hocherfreuter Pöltener Trainer Johannes Spilka nach der Pokalübergabe und er fügte hinzu, „im nächsten Jahr kommen wir wieder“.

Im Fight um den 3. Platz setzten sich zuvor die Gastgeberinnen gegen Glasgow City 4:2 durch, wo besonders Youngster Viktoria Schwalm mit zwei Treffern beeindruckte. „Im Halbfinale gegen Prag beim 2:3 haben wir nicht so zu unserer Leistung gefunden, wie wir uns das gedacht hatten, aber mit Bronze ein ‚kleines‘ Ziel erreicht“, bewertete Schwalm zum Abschneiden ihrer Mannschaft. Dennoch wäre der Pokalverteidiger vor heimischem Publikum gern in das Endspiel gekommen. Torchancen gab es gegen Prag etliche. Letztlich bestrafte Spartak ein fehlerhaftes Abwehrverhalten von Turbine zum entscheidenden Treffer für sich.
Kritisch wie immer, Bernd Schröder. „Uns ist es nach den leichteren Vorrundenspielen erneut nicht gelungen, in einem entscheidenden Spiel mit Energie und Kampf gegenzuhalten“.

Turbine Potsdam setzte in diesem Turnier u.a. auch Neuzugang Bryane Heaberlin (USA) im Wechsel mit Lisa Schmitzs Tor ein. Sie und die holländische Verteidigerin Maruschka Waldus, ein weiterer Neuzugang, erhielten einen Vertrag bis 2017 und bereiten sich mit dem Team seit Montag intensiv auf die bevorstehenden Aufgaben in der Bundesliga vor.

Erstes Heimspiel am 21. Februar gegen den 1.FFC Frankfurt

Nach wie vor, hat der 1. FFC Turbine den 2. Tabellenplatz im Blickfeld, um die Qualifikation für die Champions-League zu erhalten und da müssen noch sechs Punkte aufgeholt werden. Im ersten Heimauftritt des Jahres empfängt das Schröderteam am 21. Februar um 14.00 Uhr im Karl-Liebknecht Stadion, den 1. FFC Frankfurt.

IV. Intern. Turbine Hallen-Cup 09.+10.01. 2016 - ENDSTAND -

1. FSK St. Pölten
2. Sparta Prag
3. Turbine Potsdam
4. Glasgow City
5. MTK Hungaria
6. Young Boys Bern
7. Stabaek IF
8. Gintra Universitetas

Beste Spielerin: Svenja Huth von Turbine Potsdam
Beste Torhüterin: Luca Varga von MTK Hungaria
Beste Torschützin: Dennise O´Sullivan von Glasgow City mit 6 Treffern
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