Im letzten Kampf ringt sich Germania zu Gold und zur RL-Meisterschaft 2015

Der RC Germania Potsdam, überraschender Meister der RLMD 2015. (Foto: Gerhard Pohl)
Der letzte Meisterschaftskampf in der Ringer-Regionalliga-Mitteldeutschland war an Dramatik kaum zu übertreffen, denn immerhin noch drei Teams konnten Titelträger 2015 werden. Dazu gehörte auch der Tabellenzweite RC Germania Potsdam, welche theoretisch noch Goldchancen hatte.

Dazu mussten die Youngster von Trainer Hans-Joachim Schmiege ihren Auswärtskampf beim RV Thalheim II gewinnen und gleichzeitig der Spitzenreiter RVE Lugau zu Hause die Punkte gegen die WKG Pausa/Plauen II die Punkte abgeben. Hochmotiviert wollten die Potsdamer ihre Chance nutzen, obwohl Trainer Hans-Joachim Schmiege nicht in Bestbesetzung anreisen konnte.

Das gelang ihnen mit einem spektakulären und hochemotionalen 19:18 Sieg. Immerhin lagen die Germanen nach sieben Einzelkämpfen noch aussichtslos 8:18 im Rückstand, als Toni Gladitz (86kg g/r), Martin Lehmann (75kg g/r) sowie Sven Menzel (75kgF) auf die Matte gingen und das kaum zu erwartende Wunder, was 11 Punkte hieß, schafften. „Damit habe ich nicht mehr gerechnet, aber meine Ringer haben mich eines Besseren belehrt, was nicht aufgeben heißt, belehrt“, strahlte Schmiege, der vor Saisonbeginn das jüngste Ligateam zwischen dem 4.-6. Platz gesehen hatte.

Jetzt kam alles auf den Ausgang des anderen Spitzenkampfes, wo Lugau die WKG Pausa/Plauen II empfing. Da dieser Vergleich zwei Stunden später anfing, ließen es sich die Germanen gemeinsam mit dem RVB-Präsidenten Danny Eichelbaum nicht nehmen, per Bus nach Lugau zu fahren, um diesen sich dieses Finale anzusehen.

Und diese Fahrt lohnte sich, denn der Ligaprimus unterlag überraschen deutlich13:19, was die Regionalliga-Meisterschaft 2015 für den RC Germania Potsdam, ein Team mit Athleten aus der Region, bedeutete und das hatte keiner erwartet! Da Potsdam sowie Lugau über jeweils 24:8 Punkte verfügen, entschieden die Punktdifferenzen der Kämpfe gegeneinander zu Gunsten der Havelstädter von Trainer Hans-Joachim Schmiege.

„Diesen Weg mit eigenen Talenten zu arbeiten, gehen wir im Verein konsequent weiter“, bemerkte ein hocherfreuter RCG-Präsident Nico Degler, „ sie haben die Richtigkeit mit beeindruckenden Leistungen bestätigt und haben sich alle weiter entwickelt“, fügt er hinzu.

Ob der RC Germania Potsdam sein Aufstiegsrecht in die 2. Bundesliga wahrnehmen wird, darüber wird zu gegebener Zeit der Vorstand des Vereines entscheiden.
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