Diana und Elina Sujew unterbieten die WM-Norm über 1.500m
Der veranstaltende LVB hatte eine glückliche Hand, die 1.500m-Läufe an den Schluss der zweitägigen Veranstaltung zu legen, denn da unterboten Diana und Elina mit 4:07,72 Min. bzw. 4:07,99 Min. in einem gesonderten Wettbewerb, deutlich die geforderte DLV-Norm für die Hallenwelttitelkämpfe von 4:10,00 Minuten und sorgten für den Höhepunkt der diesjährigen Berlin-Brandenburgischen Meisterschaften der Männer und Frauen sowie Jugend U-18 männlich/weiblich.
„Wir wußten, dass wir gut drauf sind und wollten so um die 4:13 Minuten laufen. Das Ergebnis gibt uns Bestätigung und große Motivation für den Sommer", strahlten beide Zwillinge, nachdem sie die Zeiten erfahren hatten, denn da stehen die Europameisterschaften, wo die Qualifikationsnorm mit 4:08 Minuten festgelegt ist und auch Olympia an, hier sind 4:05,50 Minuten gefordert.
Trainerin Beate Conrad konnte es selber kaum glauben, was sie auf den 15 Runden im Luftschiffhafen gesehen hatte. „Schon die 800m-Durchgangszeit von 2:14 Minuten deutete auf eine schnelle Endzeit hin, aber unter 4:08 Minuten zu bleiben, da war ich völlig überrascht“, sprudelte sie heraus und nahm ihre beiden Schützlinge in die Arme. „Es ist nicht schwer, unter 4:10 Min. zu laufen, man muss es nur tun“, so Conrads Philosophie und das haben heute ihre beiden Schützlingen bestens umgesetzt.
Aus potsdamer Sicht gab es durch die Silbermedaillengewinner Oliver Fröbel (200m) sowie Nadja Bahl (60m) zwei beachtliche Ergebnisse. Der U-18 Sprinter ließ die 60m, wo er vergangene Woche in Berlin die U-20 Entscheidung gewinnen konnte aus, um sich voll auf die 200m zu konzentrieren. „Oliver soll die Norm für die Deutschen Hallenmeisterschaften (22,80 Sek.) laufen“, begründet Trainer Kai-Uwe Meier diese Entscheidung. Und mit 22,87 Sek. verfehlte er dann nur denkbar knapp um 6 Hundertstel dieses Kriterium, kann aber dennoch auf eine deutliche Verbesserung der Leistung aus dem Vorjahr verweisen, was er auf dieser Strecke mit 23,40 Sekunden in der Halle abschloss.
„Bei den Hallentitelkämpfen wird das potsdamer Sprinttalent über 60m an den Start gehen, hierfür hat es sich bereits qualifiziert“, so Meier. Besonders freute hob der Leitende Landestrainer die 7,52 Sek. von Nadja Bahl hervor, damit hat auch sie die A-Norm für die Titelkämpfe geschafft. „Ich habe Reserven am Start, da muss ich noch an mir arbeiten“, kommentierte Nadja freudig ihre neue Bestleistung „und deshalb habe ich noch die 200m absolviert“, fügte sie hinzu und nahm dafür nach 25,26 Sek. Bronze entgegen.
60m-Hürdensprinterin Maika Pietsch komplettierte durch ihren Titelgewinn (8,58 Sek.) das gute Auftreten der Potsdamer auf den kurzen Distanzen. Am Vortag belegte sie nach 7,72 Sek. den 3. Platz auf der 60m Distanz.
Für Hochspringer Oliver Bräutigam, der sich bereits für die nationalen Meisterschaften qualifiziert hat, gab es in der Herrenentscheidung für überquerte 2,07m die Silbermedaille. „Er muss in Hinblick auf den Hallenhöhepunkt noch daran arbeiten, die Trainingsleistungen auch im Wettkampf umzusetzen“, so der kritische Landestrainer, „er ist in der Lage, wesentlich höher zu springen“, fügte er hinzu.
Zur potsdamer Bilanz kommen u.a. noch zwei weitere Goldmedaillen über 4x200m in der männlichen und weiblichen U-16 Entscheidung und der 1. Platz in der 400m-Entscheidung von Björn Leow (49,82 Sek.), er verwies Florian Rantzsch (50,39 Sek.) auf den Folgeplatz., die Titel von Jan Zurawski im Dreisprung (14,52m) sowie von Marie-Luise Redmann, welche sich im 800m-Lauf U-18 mit 2:18,52 Min. durchsetzen konnte. (alle SC Potsdam)
An den Titelkämpfen nahmen aus der Landeshauptstadt Sportler/-innen des Potsdamer LC sowie SC Potsdam teil.


Mit dem Aktivieren des Buttons erlauben Sie einen begrenzten Datenaustausch mit Facebook. Mehr dazu rechts unter .