Derbyfieber in der MBS-Arena - der SC Potsdam empfängt den KSC Berlin

(Foto: Gerhard Pohl)
Potsdam: MBS Arena Potsdam | Sie sind in jeder Saison die Würze im Spielplan, die regionalen Derbys. So auch am Sonnabend (31.10.2015), wenn der SC Potsdam um 19.00 Uhr in der MBS Arena, den Tabellensechsten der 1. Volleyball-Bundesliga vom Köpenicker SC Berlin empfängt.

In den vergangenen Jahren gestalteten sich diese Vergleiche immer auf Augenhöhe mit wechselseitigen Erfolgen, außer, in der Saison 2014/2015 gab es ein 3:0 bzw. 3:1 für das Team von Cheftrainer Alberto Salomoni gegen die Schmetterlinge.

Beide Mannschaften kennen sich bestens und haben in Vorbereitung auf die laufende Meisterschaft einige Trainingseinheiten gemeinsam bestritten. Mit den Gästen aus der Hauptstadt läuft am Sonnabend ein Team auf, was mit zwei Siegen über Hamburg und den starken Straubingerinnen positiv überraschen konnte und durch ihren 6. Tabellenplatz eine Bestätigung der gegenwärtig guten Verfassung hat.

Ganz so gut lief es beim SC Potsdam (noch) nicht. Da stehen 3 Punkte und der 10. Tabellenplatz auf der Habenseite. Die neu formierte Mannschaft arbeitet hart an der Erlangung einer durchgängigen Spielkonstanz, welche letztlich gerade im letzten Auswärtsvergleich in Münster beim 2:3 fehlte und am Ende wichtige Punkte kostete.
„Der Druck auf unsere Mannschaft ist enorm. Ich bin überzeugt, dass wir dennoch das Potential haben, um oben mitspielen zu können“, äußert sich optimistisch Diagonalangreiferin Saskia Hippe unmittelbar vor dem Match.

Allerdings fehlten dem Trainergespann u.a. mit Lisa Gründing (MB) sowie Anne Hölzig (AA) verletzungsbedingt zwei Leistungsträger. Diana Arrechea (AA) stieß auf Grund von Visaproblemen erst am Dienstag zum Mannschaftstraining. Damit ist die Mannschaft jetzt komplett! Lisa Gründing hat bereits wieder erste Trainingseinheiten absolviert. „Ob diese Spielerinnen bereits am Sonnabend schon zum Einsatz kommen können, wird erst unmittelbar vor dem Anpfiff entschieden“, äußert sich Alberto Salomoni zu dieser Personalsituation.

Trotz des nicht ganz geglückten und so erwarteten Saisonstarts ist die Zielsetzung für das mit viel Spannung erwartete Berlin-Brandenburg Derby klar, „wir wollen mit den Punkten zum Mittelfeld aufschließen, es ist ein ganz wichtiges Match für uns“, äußert sich der Coach eindeutig. Er erwartet ein ausgeglichenes Spiel gegen einen sehr gut gestarteten und motivierten Gegner, welcher mit enormen Kampfgeist agiert, dessen bisherige Ergebnisse belegen dieses nachhaltig.

Dabei werden die Potsdamer Ladys um Kapitän Regina Mapeli-Burchardt nicht nur gegen die Köpenickerinnen auf dem Feld zu bestehen haben, sondern auch die zahlreichen Fans die den KSC zahlreich bei den Auswärtsspielen begleiten, sind der „siebente Mann“ auf dem Feld. Sie werden erneut dazu beitragen, dass bei einer tollen Atmosphäre den Zuschauern ein heißer Fight in der MBS-Arena geboten wird.
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