BSD-Präsidium revidiert Skandalentscheidung zu Manuel Machata

BSD-Präsidium hebt Sperre und Bestrafung des Weltmeisters auf und ebnet den Weg für Machatas weitere Karriere

Bob-Weltmeister Manuel Machata kann seine erfolgreiche Karriere fortsetzen und neue Rekorde in Angriff nehmen. Dem SC Potsdam ist bekanntgeworden, dass das Präsidium des Bob- und Schlittenverbandes für Deutschland (BSD) auf der Sportausschuss-Sitzung vom 22. März 2014 die rechtsgrundlose und unsinnige Bestrafung von Machata zurückgenommen hat. SC-Potsdam-Geschäftsführer Peter Rieger bezeichnete diese Entscheidung als überfällig: „Ich freue mich sehr, dass nun auch das BSD-Präsidium endlich zu der Einsicht gelangt ist, dass für eine Bestrafung immer Vorschriften verletzt sein müssen. Wir haben stets gesagt, dass Manuel Machata keinen Verstoß begangen hat. Insofern war es die einzig richtige Schlussforderung, die schwere Fehlentscheidung des BSD zu korrigieren.“ Damit hat Machata nun die nötige Sicherheit, um sich auf die kommende Saison vorzubereiten.
Der Potsdamer Bobpilot hatte nach seiner Nichtnominierung für die Olympischen Winterspiele in Sotschi die Kufen seines Viererbobs dem späteren Olympiasieger Zubkow zur Verfügung gestellt. Die deutschen Bob-Athleten waren erstmals seit 50 Jahren von den Olympischen Winterspielen ohne Medaille zurückgekehrt.
Über diese Leihgabe, zu der Machata aber vertraglich gegenüber dem Kufenhersteller verpflichtet war, zeigte sich die BSD-Spitze empört und belegte Machata mit einer einjährigen Wettkampfsperre sowie einer Geldstrafe von 5.000 Euro. Nach der schriftlichen Begründung des BSD hatte Machata vor dem Rechtsausschuss des Verbandes Einspruch eingelegt.
Bob-Pilot Machata wird nun seine eindrucksvolle Karriere weiter fortsetzten. Sein Ziel ist es unter anderem, bei der Weltmeisterschaft 2015 in Winterberg wieder anzugreifen. Darüber hinaus ist er auch bereit, kooperativ und vertrauensvoll mit dem BSD zusammenzuarbeiten und jungen Piloten wie bisher Hilfe und
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