Auszeichnung für Max Jeutner durch Bildungsminister Baaske

Potsdam: Jeutner | Brandenburgs Bildungsminister Günther Baaske würdigte am 24. September 2016 in Potsdam das ehrenamtliche Engagement von Maximilian Jeutner (19) in der Pfadfinderbewegung. Gemeinsam mit über 40 weiteren Persönlichkeiten wurde der Babelsberger mit dem Brandenburgischen Ehrenamtspreis ausgezeichnet. Mit seiner Pfadfinderkammaradin Yvonne Rose (16) nahm Max Jeutner die Auszeichnung mit Freude entgegen.

Max Jeutner kam über einen früheren Schulfreund zum Pfadfinderstamm der Alanen und ist seit mehreren Jahren dabei. Schon als Kind liebte er die Wanderungen mit seiner Familie in der Natur. „Ich bin gerne in der Natur. Gemeinsam mit meinen Leuten wandern, singen und das Essen über einer Feuerstelle zuzubereiten macht einfach immer wieder Spaß“, berichtet Maximilian Jeutner.

Heute leitet der Abiturient mit Yvonne Rose den Stamm der Alananen in Potsdam, zu dem rund 50 Mädchen und Jungen, im Alter zwischen sieben und 19 Jahren, gehören. Sie treffen sich regelmäßig in einem Gemeindehaus der Evangelischen Kirchengemeinde Babelsberg. Nicht alle auf einmal, sondern in altersgerechten Gruppen.

Dabei bleibt die digitale Welt außen vor. Einen Computer findet man bei den Pfadfindertreffen genauso wenig wie eine Playstation oder einen Fernsehapparat. „Handys sind bei uns kein Thema“, berichtet Max Jeutner. „Nur wenn wir auf Großfahrt sind, habe ich ein Handy für den Notfall dabei“.
Mehrmals im Jahr machen sich die Alanen aus Babelsberg auf den Weg, um neue Gegenden von Deutschland und Europa kennenzulernen. An Wochenenden sind sie eher in Brandenburg unterwegs. Zu Pfingsten trafen sie sich aber auch mit anderen Pfadfinderstämmen in der Sächsischen Schweiz. In den Sommerferien geht es immer auf Großfahrt. Im letzten Jahr umwanderten die älteren den Comer See in Norditalien, in diesem Jahr wanderten sie im nordfranzösischem Elsass.
„Auf unseren Fahrten machen wir immer ganz unterschiedliche Erfahrungen“, erzählt Max Jeutner. „Meist treffen wir gastfreundliche Menschen, die uns gerne auch mal für eine Nacht ein Quartier geben“. Denn das gehört zum Prinzip der Pfadfinder: Für die Übernachtungen sorgen sie vor Ort. Immer haben sie Zeltplanen dabei und wissen, wie man daraus mit den vorhandenen Möglichkeiten ein Nachtlager herrichtet. Hotelkosten sind nicht im Budget vorgesehen.
„Die Mitgliedschaft bei uns Pfadfindern ist für jeden bezahlbar“, erläutert Maximilian Jeutner. Ein geringer Jahresbeitrag und kleine Beiträge für die Fahrten reichen aus, um gemeinsam Länder, Landschaften und Leute kennenzulernen. Alle organisatorische Arbeit wird ehrenamtlich geleistet. Das bekommen Maximilian Jeutner und Yvonne Rose alles hin, neben Ausbildung und Abiturvorbereitung. Dafür lassen sie anderes weg, aber verzichten dennoch nicht auf das, was ihnen Spaß macht.
Martin Jeutner
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