Mehr unbezahlte Arbeit? Dokufilm: Der große Irrtum - Eintritt frei!

Wann? 19.06.2014 19:00 Uhr

Wo? Treffpunkt Freizeit , Am Neuen Garten 64, 14469 Potsdam DE
Potsdam: Treffpunkt Freizeit | Potsdamer Kunstgenossen und Treffpunkt Freizeit
19. Juni 19.00 Uhr

Mehr unbezahlte Arbeit?
Dokufilm "Der große Irrtum"

Eintritt frei

Ort: Treffpunkt Freizeit, Theatersaal, Am Neuen Garten 64, 14469 Potsdam. www.potsdamer-kunstgenossen.de und www.treffpunktfreizeit.de


Die Filmemacher sind anwesend. Wir freuen uns über Fragen und anregende Diskussionen.

Infos zum Film: #Der große Irrtum


Warum zeigen wir den Film?

Der Verein Potsdamer Kunstgenossen e.V. hat seit mehreren Jahren in Zusammenarbeit mit dem Jobcenter Langzeitarbeitslosen die Teilnahme an Fördermaßnahmen und Arbeitsgelegenheiten ermöglicht, u.a. durch das Programm Arbeit für Brandenburg und sogenannte 1,-€-Jobs. Diese Arbeitsgelegenheiten waren vor allem im Bereich von Kultur- und sozialer Arbeit angesiedelt, z.B. in Ausstellungen, bei Stadtteilfesten und Bürgerzentren und in kreativen Projekten rund um Kunst, Theater und Musik. Mittlerweile sehen der Verein und der Treffpunkt Freizeit diese Maßnahmen kritisch, vor allem, weil sich die durch die Politik vorgegebenen Rahmenbedingungen stark verändert haben. Der Verein wird ab 1. August diese Maßnahmen nicht mehr anbieten und möchte den Film zum Anlass nehmen, gemeinsam über den Wert und Marktwert von Menschen in unserer Gesellschaft nachzudenken.

Worum geht es in dem Film?

Um in unserer Gesellschaft “dazuzugehören”, sind wir aufgerufen, uns durch ein enges Nadelöhr einzufädeln: Es gilt, den „Marktwert“ unserer Fähigkeiten einzusetzen im Tausch für ein Einkommen. Ein reisender Kameramann, Familienvater von drei Kindern, beobachtet das Dilemma, wenn die Fähigkeiten von Menschen keinen Marktwert mehr haben. Was dann? Er stößt dabei auf ein Experiment, das Antwort darauf sucht: „Bürgerarbeit“. Der Kameramann begleitet das Projekt „Bürgerarbeit“ und seinen Macher Rainer Bomba auf dessen langen Weg durch die Instanzen. Er folgt einer Bürgerarbeiterin, einer Freiberuflerin, einer 1-Euro-Jobberin und ihrer ehrenamtlichen Arbeitgeberin, sowie einem engagierten Lokalpolitiker, der nach ähnlichen Lösungen sucht wie die „Bürgerarbeit". Inzwischen ist aus dem Kameramann selbst ein Betroffener geworden, der einem großen Lebensirrtum auf die Spur kommt.
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1 Kommentar
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Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 11.06.2014 | 19:11  
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