Johannes-Kepler-Platz als Aufgabe
Am 11. September hatte der Jugendclub 18 zum Kandidatentalk für die Kommunalwahl am 28. September 2008 geladen. Helga Hefti von der Bürgerinitiative Stern sprach die alte Kaufhalle am Keplerplatz an, die nach einer Zwischennutzung erneut leer steht und einen Schandfleck auf dem Platz darstellt.
SPD-Stadtverordneter Harald Kümmel versicherte, dass der Keplerplatz weiterhin Aufgabe für die Politik bleiben müsse. Deshalb hatte die SPD durchgesetzt, dass der Keplerplatz auch im neuen Einzelhandelskonzept der Stadt weiterhin als "Stadtteilzentrum" geführt wird, anstatt zu einem "Nahversorgungsbereich" herabgestuft zu werden. Außerdem hatte die SPD erfolgreich beantragt, dass die Rückseite der Ladenzeile zum Parkplatz hin vom Investor schöner gestaltet wird. Die Graffitis sollen nun entfernt und die Ladezonen ausgebessert werden.
Zum Ende des Jahres 2008 wird der Mietvertrag auslaufen, der noch heute für die alte MiniMal-Kaufhalle besteht. Daher war der Eigentümer bisher trotz Leerstand nicht gewillt, an der Situation etwas zu verändern. Im nächsten Jahr wird jedoch der Eigentümer eine Verwertung anstreben. Auf eine Anfrage von Harald Kümmel an die Stadtverwaltung hin wurde geantwortet, dass auf dem Gelände baurechtlich Wohnen, nicht störendes Gewerbe oder Einzelhandel möglich ist.




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