Großübung am Ursulabergtunnel bei Pfullingen – 200 Einsatzkräfte beteiligt

Trupps unter Atemschutz retten und bergen Verletzte aus dem Tunnel
Pfullingen: Ursulabergtunnel | Samstag, der 17. Mai 2014 gegen 17 Uhr: Im Tunnel der Ortsumfahrung Pfullingen erleidet der Fahrer eines Pkw einen Schwächeanfall und verursacht einen folgenschweren Auffahrunfall. Ein Lastkraftwagen gerät in Brand und verraucht den gesamten Tunnel. Zahlreiche Personen sind im Tunnel gefangen, einige davon verletzt.

Wer sich jetzt noch im Tunnel befindet und die Möglichkeit hat, flüchtet über einen der Notausgänge. Einer der Flüchtenden betätigt einen Druckknopfmelder, welcher zum Auslösen des Alarms führt. Auf der Integrierten Leitstelle für Feuerwehr und Rettungsdienst in Reutlingen läuft dieser Alarm auf. Umgehend werden alle notwendigen Kräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei aus der gesamten Umgebung alarmiert.

Nur eine Übung


Das ganze Szenario war aber zum Glück nur eine Übung. Allerdings wurde alles wie im Ernstfall geprobt. Die Anfahrt der Rettungskräfte, das Vorgehen der Helfer und nicht zuletzt das Auftreten der vielen Verletztendarsteller.

Die Feuerwehr Pfullingen traf als erstes am Unglücksort ein. Mit zwei Löschgruppenfahrzeugen fuhr die Wehr am Nordportal des B312-Straßentunnels in das unterirdische Bauwerk ein. Unter Atemschutz wurden die Verletzten gerettet und ein Löschangriff vorgenommen. An den Notausgängen warteten Kräfte des Deutschen Roten Kreuzes, die sich um die Versorgung der Opfer kümmerten.

Feuerwehrführung zufrieden


So griff ein Zahnrad ins andere und die Übung verlief zur Zufriedenstellung aller Verantwortlichen. Stadtbrandmeister Dietmar Rall und sein Stellvertreter Volker Hecht, der den Einsatz von der Seite der Feuerwehr leitete, waren sehr glücklich über den Verlauf der einsatzechten Großübung. "Ich kann heute Nacht beruhigt schlafen. Wenn die Einsatzmeldung "Feuer im Ursulabergtunnel" kommen sollte, kann ich auf meine Männer zählen.", so der Kommandant der Pfullinger Feuerwehr Rall bei der Abschlussbesprechung im Katastrophenschutzzentrum des DRK vor allen beteiligten Einsatzkräften. (lufe)
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