"Hilfe - ich vergesse so viel!"

Pfaffenhofen an der Ilm: Hofbergsaal | Wo ist der Übergang zwischen einem alltäglichen und normalen "Aussortieren" von Informationen durch das Gehirn und einer krankhaften Veränderung des Gedächtnisses? Anders gefragt: ist es bedenklich, wenn man die Tlefonnummer des Enkels vergisst oder glegentlich den Schlüssel verlegt? Gerade bei älteren Menschen geht dann oft die Angst vor Alzheimer um. Hat es nicht bei dem Bekannten, der jetzt schwer erkrankt ist, auch so angefangen?
Dr. Winfried Teschauer, Wissenschaftlicher Leiter und Stellvertretender Vorsitzender des Vorstandes der Ingenium-Stiftung für Menschen mit Demenz Ingolstadt, geht in seinem Vortrag auf diese und viele weitere Fragen ein. Er erläutert den Unterschied zwischen einer normalen und einer krankhaften Vergesslichkeit und geht dann auf das Krankheitsbild, die Diagnostik und Therapie der Demenzerkrankungen ein.
Steht die Diagnose "Demenz" - bricht für den Betroffenen und die Familie in diesem Moment eine Welt zusammen: Alzheimer das Schreckgespenst, das große Vergessen, das Verblassen der Persönlichkeit, die Krankheit die zum Tod führen wird: Wie viel Zeit bleibt uns noch? Was können wir jetzt tun? Wie geht es weiter? Und vor allem: Wer hilft? Dr. Teschauer, der auf Einladung der Kath. Erwachsenenbildung und des Seniorenbüros nach Pfaffenhofen kommt, gibt in seinem Vortrag Antworten auf diese und viele weitere Fragen. Der Eintritt ist drei Euro.

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