Weltwassertag: Reines Wasser für eine gesunde Welt

von Rathaus Pfaffenhofen aus Pfaffenhofen | am 04.03.2010 | 400 mal gelesen | 0 Kommentare | 0 Bildkommentare | 1 Bild
"Reines Wasser für eine gesunde Welt", so lautet das Motto des Weltwassertages in diesem Jahr.

Das Motto des diesjährigen Weltwassertages am 22. März lautet „Reines Wasser für eine gesunde Welt“. Wie das Gesundheitsamt am Landratsamt Pfaffenhofen dazu mitteilt, erhalten alle Verbraucher im Landkreis Pfaffenhofen aus öffentlichen Wasserversorgungsanlagen reines und durchaus auch „gesundes“ Trinkwasser.
„Trinkwasser wird in unserem Landkreis dem Grundwasser entnommen. Bei der Entstehung des Grundwassers nimmt das Regenwasser Mineralstoffe aus dem Boden auf, welche dem Trinkwasser eine typische geschmackliche Eigenschaft verleihen. Zudem stellen diese Mineralstoffe wichtige Bestandteile unserer Nahrungsaufnahme dar“, so Dr. Martina Kudernatsch, Leiterin des Gesundheitsamts Pfaffenhofen.
Magnesium und Calcium gehören zu den dominierenden Mineralstoffen im Trinkwasser und bedingen im Wesentlichen die sogenannte „Wasserhärte“. Das bayerische Voralpenland, so auch der Landkreis Pfaffenhofen, zählt zu den Gebieten, die im Grundwasser einen höheren Anteil an diesen für den menschlichen Körper notwendigen Ionen aufweisen.
Aus Ernährungserhebungen ist bekannt, dass etwa ein Viertel des mit der Nahrung zugeführten Magnesiums und etwa die Hälfte des Calciums aus Getränken stammt. „Mit einem Körperbestand von 1 bis 1,1 kg ist Calcium der mengenmäßig am stärksten vertretene Mineralstoff im menschlichen Organismus. 99 Prozent des im Körper vorkommenden Calciums befinden sich in Knochen und Zähnen, es ist aber auch an vielen anderen elementaren Stoffwechselvorgängen beteiligt. Magnesium ist für die Funktion unserer Muskel- und Nervenzellen wichtig. Zudem wird es für viele im Körper ablaufende enzymatische Vorgänge benötigt“, so Dr. Martina Kudernatsch weiter.
Diesen aus gesundheitlicher Sicht wichtigen Vorteilen von „hartem“ Wasser wird häufig das Argument der Verkalkung von Geräten entgegen gehalten. Beispielhaft werden Kaffeemaschinen, Teekessel oder die Ausläufe von Wasserhähnen bzw. Duschköpfen angeführt. Aus optischen Gründen und um den reinigungstechnischen Aufwand zu minimieren, werden in Häusern deshalb häufig sogenannte „Enthärtungsanlagen“ eingebaut. Die damit möglicherweise verbundenen negativen Auswirkungen auf die Trinkwasserqualität sind dem Verbraucher dabei weitgehend unbewusst. Da es eine Vielzahl unterschiedlicher Arten von Enthärtungsanlagen auf dem freien Markt gibt, sollte man sich vor Anschaffung einer solchen unbedingt über die jeweiligen Vor- und Nachteile genau informieren. Auskünfte hierzu erteilt das Gesundheitsamt Pfaffenhofen unter Tel. 08441 791956.

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Unser "Plus" kennzeichnet alle Beiträge, die durch den Abdruck bei unseren Partnerverlagen noch mehr Aufmerksamkeit bekommen.myheimat-Stadtmagazin Pfaffenhofen | Erschienen am 15.03.2010
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