Danke an Kardinal Marx und die Bischöfe, die auf ihrem Jahrestreffen am Donnerstag unseren Ministerpräsidenten Horst Seehofer auf die Missstände in Flüchtlingslagern aufmerksam machten und auf eine humanitäre Unterbringung von Flüchtlingen im Freistaat drängten! Auch die Dauer der Unterbringung in Gemeinschaftsunterkünften war Thema.
Wenn Bischöfe die Zustände der sanitären Einrichtungen oder das Leben hinter Stacheldraht monierten, so konnte man heute im BR hören, dann sei es laut Horst Seehofer doch "selbstverständlich", dass sich die Regierung damit auseinandersetze. Gut gesprochen. Und dass Herr Seehofer seiner zuständigen Ministerin Christine Haderthauer dann auch noch das Versprechen abnehmen konnte, nämlich sich darum zu kümmern, lässt Hoffnung aufkommen, dass diese längst im Sozialausschuss zum Dauerthema gewordenen Missstände ernst genommen werden und man nun "uneingeschränkt für Humanität" eintreten werde.
Ihr Wort in Gottes Ohr, Herr Ministerpräsident. Ich gehe davon aus, dass damit endlich Bewegung in die Asylpolitik kommt und Gemeinschaftsunterkünfte auf ein menschenwürdiges Wohnen ausgerichtet werden.
Ihre
Claudia Jung










