Bereitschaft zur Organspende sollte Bürgerpflicht werden.
Schade, dass sich die Bundestagsabgeordneten nicht zu einem klaren Bekenntnis für das Leben durchringen konnten. Leider haben sich die Bedenkenträger wieder durchgesetzt. Es kann doch nicht angehen, dass wiederverwendbare und für Tausende von Menschen überlebensnotwendige Organe von Hirntoten einfach in den Gräbern verfaulen oder verbrannt werden, anstatt (noch) Lebenden eine Chance für ein Weiterleben zu geben. Einzige Ausnahme darf Unbrauchbarkeit des/der Organe sein. Dass Einrichtungen zur Organspende wie Die Deutsche Stiftung Organtransplantation und alle daran Beteiligten sich einer besonderen öffentlichen Kontrolle unterziehen sollten, ist genauso wichtig, um Missbräuchen vorzubeugen. Selbstverständlich darf es nur und ausschließlich medizinische Dringlichkeitskriterien geben. Bei ausreichenden Spenderorganen kann auch Organhandel leichter unterbunden werden. Ich hatte ja schon gehofft, dass es wenigstens zu einer Widerspruchslösung kommen würde. Leider wird ja zu viel Aufwand für ein illusionäres angebliches Leben nach dem Tod betrieben, anstatt sich viel mehr für das Leben und für die Lebenden einzusetzen. Ich selbst habe seit meiner Volljährigkeit immer wieder erneuerte Organspenderausweise und habe dies Bekannten, Verwandten und Freunden und vor allem engen Angehörigen immer wieder mal erklärt, um an meiner Einstellung keine Zweifel aufkommen zu lassen.
> "dass es wenigstens zu einer Widerspruchslösung kommen würde"
Die gibt es in einigen Ländern.
Ich persönlich finde es aber abartig, dass generell jeder ausgeschlachtet werden darf und jemand einen Zettel mit sich rumtragen muss, damit er nicht ausgeschlachtet wird.
(Nach der Methode wäre Vergewaltigung legal und Frauen müssten T-Shirts mit dem Aufdruck "Ich möchte nicht vergewaltigt werden" tragen, um nicht legal vergewaltigt zu werden)
> "Leider wird ja zu viel Aufwand für ein illusionäres angebliches Leben nach dem Tod betrieben, anstatt sich viel mehr für das Leben und für die Lebenden einzusetzen."
Jain. Für viele Menschen gehört es eben zum Leben, dass es nach dem Sterben noch was gibt (insgeheim glaubt oder hofft das wahrscheinlich eh fast jeder ;))
Werbung für Organspende ist ok.
Nötigung dazu ist schon unfein.
Zwang darf es nicht geben.
Nein, zwang sollte es nicht geben - und bräuchte es auch nicht wenn es nicht so viel Gleichgültigkeit gäbe - es sei denn man benötigt selbst ein Spenderorgan oder ein naher Angehöriger.
Kommerzieller Organhandel sollte weltweit verboten werden!
wichtig sind organspenden alle mal, aber bitte schön nur auf freiwilliger basis zumal es ja immer noch die eigenbestimmung gibt. einen organspendeausweis trage ich trotzdem immer bei mir.
viel wichtiger wäre es doch erstmal - das ist meine meinung, dafür sorge zu tragen das gerade in den kliniken die problematiken der gefahren von viren und dadurch tlw. versterben erst mal komplett ausgeschaltet wird, da sonst auch organspenden sinnlos sind.
> "und bräuchte es auch nicht wenn es nicht so viel Gleichgültigkeit gäbe"
Also ich kenne keinen Nichtspender, der sagt, ihm sei das egal - die meisten haben eben Bedenken, ein komisches Gefühl (auch rel. Art), u.ä. - und mehrheitlich wirds auch verdrängt...
> "es sei denn man benötigt selbst ein Spenderorgan oder ein naher Angehöriger"
Das dürfte in der Natur des Menschen liegen. Ich fänds bedenklich, wenn jemand NICHT alles machen würde, um Oma, Kind, Frau usw. zu retten.
> "Kommerzieller Organhandel sollte weltweit verboten werden!"
Da bin ich geteilter Ansicht.
Zum EInen müsste/würde man dann anderen Ländern/Völkern unsere Moralvorstellungen aufzwingen... zum Anderen finde ich es irgendwie seltsam, dass man Menschen zum Abgeben schon fast nötigt, aber wenn sie für ihre(!) Organe Geld wollen, ist das wieder anders...
> "Davon mal abgesehen, würde eine Organspendepflicht den illegalen bzw. kommerziellen Organhandel nicht eindämmen."
Gibt es da eigentlich verlässliche Daten, inwiefern so eine Pflichtausschlachtung tatsächlich die Anzahl der brauchbaren organe anheben würde? Denn alles ist ja nicht brauchbar vom Zustand her. Und an der Lagerproblematik würde sich durch die Pflicht nichts ändern.
Also ich bin auch dagegen. Ich würde schon gerne weiterhin selber bestimmen, ob ich meine Organe zur Spende freigebe oder nicht. Immerhin ist es ja auch mein Körper.
Mein Körper gehört mir, dem entsprechend meine Organe auch.
Auch nach meinem Tod. Wie ich mich entscheide geht niemanden etwas an. Nur meine Lieben kennen meine Entscheidung.
Hat schon mal jemand davon gehört, dass vom Empfänger beispielsweise die Beerdigungskosten für den verunglückten Organspender übernommen hat? Ich nicht!
Also ich bleibe dabei. Ausschlachten ist zwar eine sehr drastische Formulierung, aber für mich ist es ein gutes Gefühl zu wissen (oder besser gesagt zu hoffen), dass ich, wenn ich schon selbst nicht mehr lebe, noch (einem) Menschen eine Chance zum Weiterleben geben kann. Natürlich hoffe ich, dass ich ggf. auch eine solche Chance bekomme. Meine Lebensgefährtin hat nur noch eine Niere. Klar, dass ich ihr im Notfall/Bedarfsfall meine - spenden - würde/werde auch vor meinem Tod.
Für mich ist Egoismus immer eine fragwürdige Einstellung und gerade über den Tod hinaus. Abgesehen davon ist die Entscheidungsfreiheit über seinen Körper bereits aufgehoben, wenn der Arzt nicht zweifelsfrei eine natürliche Todesursache bescheinigt. Da ist dann auch die gewünschte Feuerbestattung nicht mehr drin.
Wenn Sie, lieber Franz Ihrer Lebensgefährtin ggf. eine Ihrer Nieren schenken möchten, ist das absolut in Ordnung. Aber dass Sie pauschal die Organspende zur Bürgerpflicht ausrufen, spielt den Organhändlern, den Organverpflanzern und der Pharmaindustrie desinformierte Bürger in deren Fänge. Seien auch Sie vorsichtig mit diesen Äußerungen. Der im Verborgenen Gutes tut, der tut es aus Überzeugung. Der es für die Öffentlichkeit macht, bezweckt andere Wirkungen, siehe Steinmeier.
Also ich hänge an meinem Leben und hoffe, dass ich im Notfall auch ein Organ bekomme. Wenn ich ohne körperlich-medizinisch bedingten Grund nicht bereit bin ein Organ zu spenden, dann darf ich aber auch selbst nicht, sollte ich in eine Bedarfslage komme, ein Spenderorgan erwarten. Die Zahlenverhältnisse sprechen da zu deutlich .
Ich weiß nicht aber ich habe immer noch Angst, dass wenn man einen Organspendeausweis besitzt die Ärzte einen schneller sterben lassen, weil vielleicht ein sehr gut betuchter, prominenter o.ä. Empfänger wichtiger ist als ich!
Auch wenn viele versuchen meine Bedenken mit Worten wegzuwischen, kann ich mich diesen Gedanken einfach nicht entziehen.
Sie, lieber Franz, können im Notfall weiter auf ein Spenderorgan hoffen. Das steht Ihnen und anderen frei. Aber deshalb die Bürger pauschal aufzufordern im Notfall für jeden Bedarf das richtige Organ zur Verfügung stellen zu lassen, ist schlichtweg k... und von Personen, die Ihre Denkweise an den Tag legen auch noch sehr egoistisch.
Ich habe gelesen, dass auf großen Plakaten zum Thema Organspende steht: " Jede Sekunde zählt" oder so ähnlich. Glauben Sie mir, da wird nicht lange gefackelt, da wird geschnippelt. Wollen Sie tatsächlich, dass andere frühzeitig ihr Leben lassen sollen, damit Sie weiter am Leben hängen können?
Da hat der Karikaturist Haitzinger vor ein paar Tagen die Brisanz auf den Punkt gebracht. Auf seiner Zeichnung wird ein Patient in den OP geschoben und dieser fragt, bin ich nun Patient oder bin ich Organspender?
(Um die Sache etwas zu entschärfen schrieb er "Schlecker" auf das Krankenbett)
Ich bedaure, dass es nicht mehr freiwillige Bereitschaft gibt - auch zu einer Knochenmarkspende. Allerdings bin ich kein Befürworter einer Verpflichtung!
Ich selbst habe Beides und das schon seit vielen Jahren!
LG Heidi
> "Also ich bleibe dabei. Ausschlachten ist zwar eine sehr drastische Formulierung, aber für mich ist es ein gutes Gefühl zu wissen (oder besser gesagt zu hoffen), dass ich, wenn ich schon selbst nicht mehr lebe, noch (einem) Menschen eine Chance zum Weiterleben geben kann."
Das ist ja auch toll.
Also ich habe auch nichts gegen Organspende!
Aber ich lehne es ab, wenn die Menschen mit Moralin genötigt werden - und besonders lehne ich Zwänge ab, wie die Widerspruchslösung.
> "Für mich ist Egoismus immer eine fragwürdige Einstellung"
> "Also ich hänge an meinem Leben und hoffe, dass ich im Notfall auch ein Organ bekomme."
Da bist du widersprüchlich ;)
> "Wenn ich ohne körperlich-medizinisch bedingten Grund nicht bereit bin ein Organ zu spenden, dann darf ich aber auch selbst nicht, sollte ich in eine Bedarfslage komme, ein Spenderorgan erwarten."
Das ist falsch. Du bist auch kein Arzt geworden, erwartest aber, dass andere es werden und dir und deinen Lieben helfen... du kannst manche Behandlungen für dich oder deine Lieben auch nie selbst finanzieren, erwartest aber, dass alle anderen das bezahlen, wenn es soweit ist... usw.
Bei so vielen ausnahmslos kritischen Kommentaren kann ich leider nicht jeden einzeln rekommentieren. Aber soviel bleibt festzustellen, wenn nicht genügend Spenderorgane zur Verfügung stehen, ist es schon rechnerisch nicht möglich, dass jeder im Bedarfsfall auch eines bekommt. - Da ist doch dann eher zu befürchten, dass skrupellose Zeitgenossen sich über irgendwelche kriminellen Kanäle die benötigten Organe beschaffen lassen. Und wenn da dann Marktgesetze greifen - Angebot und Nachfrage regeln den Preis, dann dann !!?? - Das - ist aus meiner Sicht verwerflich. - Ich habe ja geschrieben, für einen engen Angehörigen würde ich auch zu meinen Lebzeiten ein Organ spenden. In jedem anderen Fall hoffe ich natürlich, dass ich dann auch wirklich schon tot bin, wenn mir ein Organ entnommen wird. Ich bin nicht Arzt geworden aber ---- ich/wir arbeiten (bzw. die, die Arbeit haben - aber das ist ein anderes Thema) produzieren Mehrwert daraus werden Solidaritätsleistungen wie Steuern und Sozialabgaben bezahlt. Auch ein Arzt muss ja von was leben, eine Klinik von was bezahlt werden usw. - Aber natürlich in der Endkonsequenz - wenn es nicht genügend (qualifizierte) Ärzte gibt- richtig - dann ist unser Gesundheitssystem sozusagen - natürlich - am Ende. Und umgekehrt, wenn keiner mehr oder nicht genügend in das Gesundheitssystem einzahlen. Also abschließend, eine Organspende sehe ich für mich als letzten Dienst am Menschen an - ausser vielleicht noch was ich noch für Erben zurücklassen muß.
Lieber Franz, bitte hier nichts durcheinander werfen. Ärzte haben ihren Eid geleistet. Leider verkommen sie zunehmend zum Kaufmann. Das Gesundheitsystem macht Überschüsse ohne Ende. Milliarden sind aus Beitragszahlungen angehäuft. Es ist das Geld der Beitragszahler, aber die Krankenkassen melden Begehrlichkeiten an, die sie unter den Begriff Vorsorge verstecken.
Das hat nur indirekt mit der Organsammelei zu tun. Die kaufmännische Ärzteschaft braucht genügend "Rohstoffe / Organe" um sich ein schönes Leben zu genehmigen. Denen ist doch piepegal, ob Sie eine neue Niere brauchen. Die interessiert nur, was sie bei dieser Transplantation verdienen und welchen beruflichen Ruhm sie einstreichen können.
Vielleicht, wenn Sie etwas reifer geworden sind, begreifen Sie das Geschäft mit den Organen. Diese sind für die reichsten dieser Welt erdacht. Die Norma bürger sind nur zum Üben gedacht, damit es bei den Reichen nicht zu Komplikationen kommt, wenn Sie so wollen sind alle anderen die berühmten Versuchsaffen. Nur um den Schein zu wahren, wird ein "Normalfall" medial hochgespielt und ausgeschlachtet, um Leute wie Sie zu ködern. Wachen Sie endlich auf!
> "Aber soviel bleibt festzustellen, wenn nicht genügend Spenderorgane zur Verfügung stehen, ist es schon rechnerisch nicht möglich, dass jeder im Bedarfsfall auch eines bekommt. - Da ist doch dann eher zu befürchten, dass skrupellose Zeitgenossen sich über irgendwelche kriminellen Kanäle die benötigten Organe beschaffen lassen."
Skrupellos sind wir doch alle im Notfall. Darüber muss man nicht debattieren ;)
Würde ein staatliches Ausschlachten (Eine Spende ist ja keine mehr, wenn man dazu verpflichtet ist - k.A. wie man es sonst nennen sollte) denn überhaupt nennenswert mehr brauchbare Organe zur rechten Zeit erzeugen?
Das würde doch nur passieren, wenn die zusätzlichen durch Zwang geschaffenen Organquellen auch immer schön brav zeitlich passend sterben...
> "Ich bin nicht Arzt geworden aber ---- ich/wir arbeiten (bzw. die, die Arbeit haben - aber das ist ein anderes Thema) produzieren Mehrwert daraus werden Solidaritätsleistungen wie Steuern und Sozialabgaben bezahlt."
Du meintest, dass man kein Anrecht auf Organe hätte, wenn man keine einbringt. Wenn man diese Ansicht weiterspinnt, kommt man eben auch zu den Punkten, dass keiner von Ärzten behandelt wird, wenn er nicht selbst einer wurde - oder dass keiner behandelt wird, wenn er nicht eingezahlt hat. Was für Organe gelten soll, müsste dann ja auch für alle anderen Teile des Topfes gelten.
Ist auch nicht grad eine humane Gesellschaft, in der Menschen ohne diverse Gegenleistungen nicht med. behandelt werden...
"...Diese sind für die reichsten dieser Welt erdacht. Die Norma bürger sind nur zum Üben gedacht, damit es bei den Reichen nicht zu Komplikationen kommt, wenn Sie so wollen sind alle anderen die berühmten Versuchsaffen..."
Das ist ja nun auch wieder Humbug, sowas zu pauschalisieren. Sicher, es gibt Reiche, die sich eher eine Transplantation leisten können. Es gibt auch mit Sicherheit kriminelle Machenschaften wie überall, wo es um Leben, Gesundheit und Geld geht. Aber daraus zu schließen, dass die "Normalos" nur "Versuchsaffen" sind, ist absurd. Schon allein, wenn man bedenkt, dass auch die Haut ein Organ ist.
Es ist nun mal ein brisantes Thema, aber man sollte schon einigermaßen sachlich diskutieren.
"Sicher, es gibt Reiche, die sich eher eine Transplantation leisten können." Damit haben Sie genau das bestätigt, was ich zum Ausdruck bringen will. Die Reichen leisten sich im Notfall neue Organe, die Armen haben Glück, wenn es gerade ins wirtschftliche Bild passt und der Transplanteur entweder Lorbeeren braucht oder noch üben muss. Oder zufällig ein Organ zur Verfügung steht, das kein anderer benötigt.
Muss sich in Zukunft jeder Patient der in den OP geschoben wird fragen: "Bin ich nun Patient oder bin ich Organspender?
Muss sich in Zukunft jeder Patient fragen: "Was hat mein Arzt verschlüsselt auf meiner elektronischen Gesundheitskarte eingetragen?"
Laut Kassenauskunft soll jeder Notfallarzt ohne Zustimmung des Patienten Zugang zu den ganz persönlichen Daten haben. Hat sich jemand, absichtlich oder nicht, versehen und die Kennnummer "Für Organspende" eingetragen, ist die Katastrophe perfekt.
Man versucht nicht nur an unsere Ersparnisse und Vermögenswerte zu kommen, sondern auch an unsere Körper als Ersatzteillager für die Reichen dieser Welt zu gelangen.
"Muss sich in Zukunft jeder Patient der in den OP geschoben wird fragen: "Bin ich nun Patient oder bin ich Organspender?"
Du unterstellst demzufolge, dass einem ohne Zustimmung die Organe entnommen werden und zudem verbreitest du hier die Panik, dass Patienten Angst haben müssen, dass ihnen einfach mal so in einem OP die Organe entnommen werden. Das hat mit sachlicher Diskussion nichts mehr zu tun.
So wie du argumentierst, dürftest du in keiner Krankenkasse sein und auch nie zum Arzt gehen. Denn auch der könnte kriminell sein, dich betäuben und dann ausschlachten (lassen).
Also warum soll man sich für eine Bevölkerung einsetzen, die zu faul ist, sich zu informieren und wie eine Meute über den herfällt, der sie aus dem Dämmerschlaf wecken will, weil man es doch lieber bequem haben möchte. (H. Henn)
"Auf seiner Zeichnung wird ein Patient in den OP geschoben und dieser fragt, bin ich nun Patient oder bin ich Organspender?
(Um die Sache etwas zu entschärfen schrieb er "Schlecker" auf das Krankenbett) "
Hier sieht die Sache schon ganz anders aus: https://www.badische-zeitung.de/karikaturen/aktuel...
Es geht darum ob Schlecker gerettet oder zerschlagen werden soll - mit dem Thema "Organspende" hat das allerdings NICHTS zu tun!
Ich finde es sehr unpassend hier Dinge "hinzubiegen" - aber manchen ist für die richtige Panikmache kaum etwas zu schade.
Deutschland - Einig Panikland....
"Die kaufmännische Ärzteschaft braucht genügend "Rohstoffe / Organe" um sich ein schönes Leben zu genehmigen. Denen ist doch piepegal, ob Sie eine neue Niere brauchen. Die interessiert nur, was sie bei dieser Transplantation verdienen und welchen beruflichen Ruhm sie einstreichen können."
"Der im Verborgenen Gutes tut, der tut es aus Überzeugung. Der es für die Öffentlichkeit macht, bezweckt andere Wirkungen, siehe Steinmeier."
Solche Unterstellungen sind einfach nur mies und niederträchtig!
Für eine sachliche Debatte haben Sie sich (auch) damit hinreichend disqualifiziert.
Ich sehe diese Bürgerpflicht als ein nicht-geschriebenes Gesetz - und für mich und meine Frau ist das bereits selbstverständlich!
Anderen Hilfe zu verweigern nur um seine eigene Bedenkenträgerei zu befriedigen - na ja, der sollte auch ausdrücklich darauf verzichten je mit einem Spenderorgan versorgt zu werden.
> "Anderen Hilfe zu verweigern nur um seine eigene Bedenkenträgerei zu befriedigen - na ja, der sollte auch ausdrücklich darauf verzichten je mit einem Spenderorgan versorgt zu werden."
Die "Bedenkenträgerei" ist doch keine Weigerung zu helfen, sondern eben die rel., esot. o.ä. Überlegung/Unsicherheit der Leute bezüglich dessen, was nach dem Tod kommt.
Wer solchen Glauben o.ä. nicht hat, dem kann das alles natürlich schnurz sein - aber der hat auch nichts zu verlieren, weshalb es dann leicht fällt, einen Papierlappen bei sich zu tragen.
Denn mehr an Leistung ist das sog. Organspenden ja nicht, wenn die rel./esot. Bedenken fehlen - denn wenn nach dem Sterben angeblich nix mehr kommt, kann man auch nix spenden - dann sie die Organe eh nur Gammelfleisch und der Verzicht kein Verlust ;)
> "Deutschland - Einig Panikland...."
Manchmal schon... aber das ist wohl auch relativ... abhängig von den eigenen Einschätzungen...
"Also warum soll man sich für eine Bevölkerung einsetzen, die zu faul ist, sich zu informieren ..."
Nun Doris, dann sollte man sich auch nach allen Seiten hin informieren. Sicher gibt es auch beim Organspenden/handel die schwarzen Schafe wie überall in unserer Gesellschaft. Dann sollte man das aber auch auf diese schwarzen Schafe beziehen und nicht auf die Allgemeinheit. So wie du hier schreibst, sind ja alle Ärzte und Krankenhäuser kriminell.
Im Übrigen habe ich den Organspenderausweis, wie ich schon geschrieben hatte. Und bisher hat noch niemand versucht, mich wegen diesem jetzt schon für tot zu erklären. :-)
"Die "Bedenkenträgerei" ist doch keine Weigerung zu helfen, sondern eben die rel., esot. o.ä. Überlegung/Unsicherheit der Leute bezüglich dessen, was nach dem Tod kommt. "
Die "Bedenkenträgerei" bezieht sich auf diejenigen die grundsätzlich nach dem Haar in der Suppe suchen und notfalls eben eins hineinwerfen - wie z.B. das Unterstellen falscher Motive, verallgemeinernd und meist ohne Beweis.
So entstehen Verschwörungsbehauptungen a´la Wisnewski - und der lacht sich über jeden Blödmannn schlapp der für eines seiner Pamphlete sein Geld rüberschiebt.
> "Die "Bedenkenträgerei" bezieht sich auf diejenigen die grundsätzlich nach dem Haar in der Suppe suchen und notfalls eben eins hineinwerfen - wie z.B. das Unterstellen falscher Motive, verallgemeinernd und meist ohne Beweis."
Ok, das klingt schon ganz anders.
> "So entstehen Verschwörungsbehauptungen"
;)
Allerdings wird auch bei den Organspendefans übertrieben... dass es nämlich zu einer gravierenden Verbesserung der Organangebots durch einen "Spenden"zwang kommt, kann nicht belegt werden - und es leuchtet auch ein, dass es nicht nennenswert besser sein kann. Denn dazu müsste man nämlich die passenden Spender töten, sobald ein Kranker ein Organ braucht.
"Allerdings wird auch bei den Organspendefans übertrieben......"
Andreas, aber auch das sind nur die Wenigsten, zumindest gehe ich mal davon aus. Ich gehöre nämlich nicht zu jenen, welche der Ansicht sind, dass, wenn alle einen Organspenderausweis haben bzw. Organe spenden, die Situation besser würde. Zum einen wächst die Weltbevölkerung stetig, zum anderen lassen sich bestimmte Organe nicht lagern. Und nach wie vor bin ich der Meinung, dass jeder selbst entscheiden sollte, was er mit seinen Organen nach seinem Tode machen lässt.
Im Übrigen kann man niemanden einen Vorwurf machen, wenn er nicht spendet. Solange er selbst keine Organe benötigt, muss er sich weder moralische Vorwürfe machen noch gar gefallen lassen. Natürlich wird jemand, der eine Organspende erhalten hat, möglicherweise anders denken.
> "Im Übrigen kann man niemanden einen Vorwurf machen, wenn er nicht spendet. Solange er selbst keine Organe benötigt, muss er sich weder moralische Vorwürfe machen noch gar gefallen lassen"
Seh ich auch so.
Man kann mit dem moralischen Zeigefinger nämlich bei den Leuten auch Trotz erzeugen...
Die Ärtzte machen eine verantwortungsvolle Arbeit gewissenhaft. Ausnahmen sind schon sehr gering. Ich hoffe natürlich schon, dass, wenn mich ein Arzt operiert, der nicht schon 30 Stunden am Stück im OP stand bevor ich dran komme. Alles andere habe ich aus meiner Sicht schon geschrieben zum Thema.
Ich kenne sogar eine solche Ausnahme - mein Kollege wurde wg. Bauchwandriss vor 7 Jahren von einem betrunkenen Arzt operiert - an den Folgen leidet er immer noch. Aber deswegen sieht der und auch ich nicht plötzlich jeden Arzt als Alkoholiker.
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zur Organtransplantation.“ Der Vortrag informiert über die aktuelle Diskussion und über ethische Fragen, die sich im Zusammenhang mit der Praxis der Organtransplantation stellen.
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Berlin: Bundestag | Doch noch Änderungen im Transplantationsgesetz vor der Bundestagswahl?
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Ich bin ein schlechtes Vorbild. Üble Qualität im Ersatzteillager:
Fettleber, Schrumpfniere, Verengung der Herzkranzgefäße.
Willst du ein rechter Spender sein, ernähr dich gut, nimm' keine Drogen,
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Treib' Sport, entspanne dich, ruh' dich mal aus,
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Man wartet schon auf dein Organ.
Pardauz! Ein LKW erwischt dich...