Wasser abkochen! Trinkwasser eventuell bakteriell belastet
Das Wasserwerk der Stadt Pfaffenhofen befürchtet eine bakterielle Belastung des Trinkwassers im westlichen Teil des Stadtgebiets. Für das Gebiet zwischen Hohenwarter Straße im Norden, Anton-Schranz-Straße im Westen, Scheyerer Straße im Süden und Schleiferbergsiedlung/Radlberg im Osten muss aus Sicherheitsgründen das zur Nahrungszubereitung und zum Trinken verwendete Wasser ab sofort vor Gebrauch abgekocht werden.
Dieses Abkochgebot ergeht vorsorglich und gilt bis zum Widerruf. Bei Einhaltung dieses Gebotes sind gesundheitliche Folgen ausschließbar.
Die Stadt Pfaffenhofen bittet um Verständnis für diese Vorsorgemaßname. Nach der Ursache der möglichen bakteriellen Belastung, auf die eine der laufend durchgeführten Kontrolluntersuchungen hindeutet, wird noch gesucht. Durch Sofortmaßnahmen, wie permanente Spülungen der Leitungen, wird versucht, die gewohnte Qualität des Trinkwassers so schnell wie möglich wieder herzustellen.
Für etwaige Rückfragen stehen die zuständigen Wassermeister zur Verfügung (Tel. 08441/78143).
Wow, die Stadt schafft es schon zwei Tage nach meiner Warnung
http://www.myheimat.de/pfaffenhofen/beitrag/117305...
, die Bevölkerung zu informieren. Spitze. :-(
Oft sind Fäkalien im Trinkwasser. Das Bayerische Landesamt warnt: Grenzwertüberschreitungen in bis zu 33% der Proben. Fast immer sind auch Legionellen im Trinkwasser. Anderswo in Deutschland wird das kaum anders sein. Das Umweltbundesamt UBA berichtet, dass über häufigere Nachweise von Coliformen geklagt wird. Das HZI für Infektionsforschung hat eine stabile und aktive Bakterienpopulation im Trinkwasser der Harzwasserwerke in Braunschweig gefunden. Prof. Dr. med. Martin Exner, Hygiene-Institut der Uni Bonn und Chef der Trinkwasserkommission von Ulla Schmidt, hat mehrfach Enterobacter cloacae im Trinkwasser aus Talsperren nachgewiesen. Das UBA hat bei Berliner Wasserwerken gezeigt, dass deren Virusfiltration 10.000-fach geringer ist als die WHO fordert. Das StVUA Krefeld hat in fertig aufbereitetem Trinkwasser aus der Region Aachen Rotaviren in 20% der Proben gefunden. Dipl.-Ing. Wilfried Soddemann, Beisitzer im Vorstand des Whistleblower Netzwerkes e.V.: Das Liefern von Trinkwasser mit Krankheitserregern ist ein Straftatbestand! Wasserwerke mit der üblichen veralteten Technik können Krankheitserreger nicht umfassend filtern oder abtöten. Trinkwasser enthält oft Bakterien, Parasiten, Viren und einen Giftcocktail. Deshalb muss das Trinkwasser mit der Nanofiltration oder wie in Roetgen mit der Ultrafiltration und ggf. Aktivkohlefiltern für rund 1 Euro/Person im Monat aufbereitet werden. Machen Sie Ihrem Wasserversorger Dampf!
soddemann-aachen@t-online.de
http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=12909
http://sites.google.com/site/trinkwasservirenalarm...


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