Maibaumwettbewerb 2007: Die schönsten Maibäume stehen in Euernbach und Schillwitzried
Die schönsten Maibäume des Landkreises Pfaffenhofen wurden in diesem Jahr in Euernbach (Kategorie Weißblau) und Schillwitzried (Kategorie Natur) aufgestellt. Zu diesem Ergebnis kam die Maibaumbewertungskommission, die kürzlich anhand eines umfangreichen Kriterienkatalogs die Sieger ermittelte.
Die Freiwillige Feuerwehr Euernbach und die Dorfgemeinschaft Schillwitzried können sich über je 150 Euro freuen, die - wie die weiteren Preise - von Landrat Rudi Engelhard, den Landtagsabgeordneten Erika Görlitz und Max Weichenrieder sowie der Bezirksrätin Annemarie Höcht gestiftet wurden. Den zweiten Platz in der Kategorie „Weißblau“ belegte Ilmmünster, wo alle Ortsvereine beim Maibaumaufstellen beteiligt waren (Preis: 100 Euro). Der dritte Platz in dieser Kategorie wurde nicht vergeben. Bei den natur belassenen Bäumen belegte die Dorfgemeinschaft Freinhausen den zweiten Platz (Preis: 100 Euro), gefolgt auf dem dritten Platz von der Dorfgemeinschaft Tegernbach (50 Euro). Einen Sonderpreis für eine rundum gelungene Gestaltung des Maibaums erhält in Bereich „Natur“ die Freiw. Feuerwehr Gaden b. Geisenfeld (50 Euro).
Landrat Rudi Engelhard freute sich sehr darüber, dass sich heuer insgesamt 49 Orte zur Teilnahme an dem Wettbewerb angemeldet haben, „wo-bei es noch viel mehr Maibäume im Landkreis gibt,“ wie der Landkreischef betonte. Auch die Maibaumjury (Kreisheimatpfleger Roland Gronau, Museumsleiter Heribert Reiter/Mesnerhaus Pfaffenhofen und Museumsleiter Dr. Christoph Pinzl/Deutsches Hopfenmuseum Wolnzach) hoben die großen Bemühungen in den Landkreisgemeinden zur Pflege der „Maibaumkultur“ hervor. Sie bewerteten die „Kultbäume“ nach verschiedenen Gesichtspunk-ten, so zum Beispiel Standort, Anzahl und Gestaltung der Tafeln, Grün- und Blumenschmuck, Maibaumspruch und Gesamteindruck. „In manchen Dörfern könnte man nach einem noch geeigneteren Standort Ausschau halten,“ so die Kommission. Ferner sollten die Maibaumgestalter auch dar-auf achten, dass die weiß-blauen Fahnen und Fähnchen richtig aufgehängt werden (blau auf der „Stammseite“). Bei den Maibaumtafeln sollte darauf geachtet werden, dass Werbetafeln „den Eindruck nicht zu sehr trüben“ und eigentlich nicht erwünscht sind. Insgesamt habe die Kultur des Maibaumaufstellens auch den schönen Nebeneffekt, „dass der Gemeinschaftsgeist und die Zusammengehörigkeit in den Gemeinden gefördert wird,“ so Kreisheimatpfleger Roland Gronau.
Die Siegerorte werden gebeten, sich wegen der Aushändigung der Preise und Urkunden mit Landrat Rudi Engelhard in Verbindung zu setzen (Tel. 08441/27205).
Anerkennungsurkunden erhalten: Dorfgemeinschaft Affalterbach, Dorfjugend Agelsberg, Schützenverein „Jung Roland“ Aufham, Freiw. Feuerwehr Deimhausen, Dorfgemeinschaft Dietersdorf, Burschenverein Dürnzhausen, Freiw. Feuerwehr Ehrenberg, Schützenverein „Eichenlaub“ Ernsgaden, Freiw. Feuerwehr Fahlenbach, Maibaumfreunde Fernhag, Maibaumfreunde Fürholzen, Burschenverein Geisenhausen, Burschenverein Geroldshausen, Heimatförderverein Gerolsbach, Dorfgemeinschaft Göbelsbach, Dorfgemeinschaft Großarreshausen, Dorfgemeinschaft Güntersdorf, Dorfgemeinschaft Haimpertshofen, Dorfgemeinschaft Hirschhausen, Dorfgemeinschaft Hög, Dorfgemeinschaft Holzhausen, Ortsgemeinschaft Koppenbach, Dorfgemeinschaft Langenbruck, Maibaumfreunde Langwaid, Burschenverein Larsbach, Maibaumfreunde Lausham, PROP e.V. Loipersdorf, Dorfgemeinschaft und Freiw. Feuerwehr Münchsmünster, Schützenverein Niederscheyern, Dorfgemeinschaft Niederthann, Maibaumgesellschaft Reichertshofen, Freiw. Feuerwehr Rohr, Freiw. Feuerwehr Rohrbach, Dorfgemeinschaft Salmading, Dorfgemeinschaft Starkertshofen, Freiw. Feuerwehr Sünzhausen, Dorfgemeinschaft Uttenhofen, die Beizler Vohburg, Dorfge-meinschaft Walkersbach, Landjugend Weichenried, SV Immergrün Wes-tenhausen, Dorfgemeinschaft Zell b. Geisenfeld.

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