Theaterspielkreis Pfaffenhofen mit „Arsen und Spitzenhäubchen“
Mit „Arsen und Spitzenhäubchen“ bringen wir einen absoluten Klassiker auf die Bühne.
Die rabenschwarze Kriminalgroteske aus der Feder von Joseph Kesselring inszenieren Asti Hoiß und Erich Baumgärtner mit einem namhaften Team, das die hohen Erwartungen des Publikums erfüllen soll.
Den Inhalt der rasanten Komödie kennen die meisten vom gleichnamigen Film von Frank Capra aus dem Jahr 1958: Mortimer Brewster, ein bekannter Theaterkritiker und Autor ehefeindlicher Bücher, heiratet die hübsche Pfarrerstochter Elaine und will noch am gleichen Tag mit ihr in die Flitterwochen zu den Niagarafällen verreisen. Vorher besucht er nur noch kurz seine Tanten Abby und Martha, die mit seinem, ständig Trompete blasenden Bruder Teddy gemeinsam in einem Haus wohnen. Während die beiden liebenswürdigen Damen in der Küche Tee und Kuchen herrichten, entdeckt Mortimer durch Zufall in der Fenstertruhe eine Leiche. Er versucht seinen Tanten beizubringen, dass sein irrer Bruder Teddy sofort in eine Heilanstalt eingewiesen werden müsse. Aber seine Vermutung täuscht…
Und das ist erst der Anfang einer turbulenten Reihe von Missverständnissen und Verwicklungen. Skurril ist die Geschichte und urkomisch die Situationen. Verrückte Wendungen folgen Schlag auf Schlag.
In den Hauptrollen werden Harald Langer in der Rolle des Mortimer Brewster sowie Theo Abenstein als verrückter Teddy zu sehen sein. Auch Anita Prommberger und Inge Hoiß als schrullig-verschrobene Tanten sind auf der Bühne. Die Nebendarsteller sind ebenfalls prominent besetzt: So mimt beispielsweise Jörg Schultes einen spröden Geistlichen, Jaromir Bieber spielt den im wahrsten Sinne des Wortes missratenen Bruder Jonathan, Manfred Eibisch einen alternden Polizisten und Fritz Sommer den Leiter der Heilanstalt „Seelenfrieden“. Die Zuschauer dürfen sich aber auch auf Marion Simon, Theo Groß, Josef Eisenschenk und Christoph Schmidt freuen.
Die Spielleiter wollen bei Ihrer Bühnenfassung möglichst nahe am filmischen Vorbild bleiben, hat diese es doch geschafft, aus der äußerst düsteren Textversion des Bühnenautors eine witzig-skurrile Komödie zu formen, die mit den prägnanten Elementen der Screwballkomödie aus den 30er und 40er Jahren des amerikanischen Kinos arbeitet.
Nach der Premiere (ausverkauft) folgen noch weitere 5 Vorstellungen im Haus der Begegnung in Pfaffenhofen/Ilm am 26. und 30. April sowie am 2., 3. und 15. Mai. Der Beginn ist jeweils um 20:00 Uhr. Karten gibt es im Vorverkauf zu €12,-- bei Schreibwaren Prechter. Sie können aber auch telefonisch unter 0171/5372855 oder per E-Mail unter info@theaterspielkreis.de bestellt werden.


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