ROWK Music
Pfaffenhofen: Künstlerwerkstatt | Das Quartett aus Berlin wird mit Spannung in der Künstlerwerkstatt erwartet, besteht es doch ausschließlich aus viel beschäftigten und ausgezeichneten, jungen Musikern, die mit ihren anderen Engagements bereits große Erfolge in der deutschen Jazz-Landschaft feiern konnten.
Rowk Music ist ein gemeinschaftliches Projekt von vier jungen Berliner Musikern. Alle Vier spielen in unterschiedlichsten Besetzungen und Stilistiken und haben im Laufe der Zeit ihre eigene Stimme am Instrument entwickelt. So liest sich ihre Creditliste wie ein who is who der aktuellen Jazzszene: „Der Rote Bereich“, Rolf Kühn, Aki Takase, Alexander von Schlippenbach, Louis Sclavis, Joachim Kühn, Mats Gustafsson, Arrangements eigener Stücke für u.a. die NDR Big Band, Ensemble Courage, Chris Speed, Sean Bergin, Kurt Rosenwinkel, Nils Wogram, Ed Schuller, Trevor Dunn, Ack van Royen,... Ihre eigenen Bands, wie Klima Kalima, SoKo Steidle, Hyperactive Kid, Wanja Slawin Sechstett, werden als heiße Berliner Exporte gehandelt und erfreuen sich großem Zuspruch. (Preisträger „Neuer deutscher Jazzpreis“)
Kurz und gut: Sie stellen die nächste Generation innovativer, individueller Jazzmusiker dar und sind bereits dabei, international ihre Spuren zu hinterlassen. Da sie in ihrer Jugend zeitgenössische Strömungen wie „Neue deutsche Welle“, Punk, Hip Hop, Hardcore usw. erlebten, haben sie es sich bei Rowk Music zur Aufgabe gemacht, diese Einflüsse musikalisch zu verarbeiten. Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt und so werden auch Abstecher in die „Neue Musik“, Dub, Rock, Noise und andere aktuelle Strömungen unternommen. Die Improvisation ist hier kein Selbstzweck sondern „dient“ der jeweiligen Stimmung und Aussage der selbst geschriebenen Stücke. Nicht das „was spielt man“, sondern das „wie spielt man“ erfährt hier aufs Neue eine enorme Wichtigkeit. So verbinden die vier in ihrer Musik Leidenschaft und Kreativität mit der nötigen Portion Erfahrung, gute Stücke zu schreiben.
Das bewusste Weglassen eines Bassisten erhält sowohl beim Schreiben als auch beim Spielen seine volle Berechtigung, insofern es überhaupt nicht auffällt, dass ein solches tragendes Element fehlt. Vielmehr schaffen es die Vier einen Sound zu kreieren der durchsichtig, transparent aber dennoch voll und warm alle Frequenzen bedient, die ihre Melodien, Rhythmen, Geräusche unterstützen.
Ronny Graupe – Gitarre, Kalle Kalima – Gitarre, Wanja Slavin – Saxophon, Oliver Steidle – Schlagzeug
Eintritt frei!



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