Open Air Chorfestival am Schyren-Gymnasium Pfaffenhofen
Unter sehr ungwöhnlichen Umständen fand gestern in Pfaffenhofen das Chorfestival vor dem Schyren-Gymnasium statt. Ort der Veranstaltung war der große überdachte Busbahnhof vor dem Eingang der Schule.
Geplant war, dass die Chöre und Solisten auf den Stufen der Schule stehen sollten, was jedoch aufgrund des Wetterwechsels nicht möglich war. Dies tat jedoch der Akustik keinen Abbruch, im Gegenteil, der Schall verbreitete sich umso besser weil die Akteure ebenfalls unter dem Dach sangen und ihre Instrumente spielten.
Insgesamt 8 Chöre wurden durch das große Engagement von Karl-Heinz Söndermann, Musiklehrer am Schyren-Gymnasium, für dieses Projekt unter einen Hut gebracht. "Carmina Burana" zog vom ersten Ton an die komplett ausverkauften Ränge in ihren Bann. Dabei war am Vortag bereits die Generalprobe ausverkauft gewesen. Vielen Zuhörern war "O Fortuna" bekannt, und das selbst unkundigen Musikliebhabern, denn das Lied ertönt öfter in einer Fernsehwerbung.
Unterstützt wurde das große Engagement von Herr Söndermann durch seine Kollegen vom Schyren-Gymnasium und einigen ehemaligen Schülern. Es konnten auch mehrere hervorragende Solisten für den Abend gewonnen werden, wie zum Beispiel Lauren Francis oder Nikolai Ardey.
Nach der Pause spielten Jörg Duda und Christiane Sauer Ludwig van Beethovens Chorfantasie op. 80, wobei sie später erneut von allen Chören unterstützt wurden: Kinderchor der Pfarrei Scheyern, Unterstufenchor des Schyren-Gymnasiums, Chor des Schyren-Gymnasiums, BOS-Chor Scheyern, Basilikachor Scheyern, Chorisma, Chor der Ev.-Luth. Kreuzkirche Pfaffenhofen und die Chorgemeinschaft St. Emmeram Geisenfeld.
Das Zusammenspiel der einzelnen Chöre und Solisten war beeindruckend und das Festval ein musikalischer Leckerbissen.
Gleichzeitig war das Chorfestival auch die Verabschiedung des Chorleiters Karl-Heinz Söndermann, der mit seinem Schulchor in den letzten Jahren diverse Preise gewonnen hat. Er wird eine große Lücke in der musikalischen Landschaft Pfaffenhofens und Umgebung hinterlassen und man kann nur hoffen, dass er weiterhin aktiv bleibt, auch wenn er im Ruhestand ist.


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