Dank an die Ehrenamtlichen: 51 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Seniorenbüros waren fast 4300 Stunden im Einsatz

Den ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern dankten Bürgermeister Thomas Herker, Stadtrat Adolf Lohwasser, Caritas-Geschäftsführer Norbert Saam und Seniorenbüro-Leiterin Anna-Maria Birkner für ihre engagierte Unterstützung im vergangenen Jahr

Ein echter „Aktivposten“ in der Stadt Pfaffenhofen ist das Seniorenbüro am Hofberg, das viele Veranstaltungen und 34 unterschiedliche regelmäßige Aktivitäten für die Generation „50 plus“ anbietet. „Wir sind kein Altenclub und nicht pflegebedürftig, sondern ganz aktive ältere Leute!“ betonte Seniorenbüro-Leiterin Anna-Maria Birkner jetzt bei einem Treffen aller ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Immerhin: Rund 11.000 Besucher haben im vergangenen Jahr die Freizeit- und Bildungsangebote des Seniorenbüros genutzt, die sich höchst vielseitig gestalten und vom Alleinstehenden-Treff bis zum Wochenendstammtisch reichen und vom Akkordeonkreis bis zur Wassergymnastik.

Dass diese Vielzahl von Aktivitäten angeboten werden kann, ist vor allem den ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu verdanken, die sich mit ihren Fähigkeiten und Interessen einbringen: „Ohne euch würde es das Seniorenbüro so nicht geben!“ betonte der zuständige Referent des Stadtrats, Adolf Lohwasser und bedankte sich gemeinsam mit Bürgermeister Thomas Herker, Seniorenbüro-Leiterin Anna-Maria Birkner und Caritas-Geschäftsführer Norbert Saam bei allen fleißigen Freiwilligen.

51 Ehrenamtliche waren im vergangenen Jahr im Seniorenbüro aktiv, darunter viele langjährige Helfer, aber auch sechs neue, und sie haben insgesamt genau 4288 Stunden freiwillig und unentgeltlich hier gearbeitet. Sie alle trafen sich jetzt auf Einladung der Stadt Pfaffenhofen zu einem gemeinsamen Essen im Hofbergsaal. 18 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bekamen im Anschluss noch den „Ehrenamtsnachweis Bayern“ verliehen, da sie mehr als 80 Stunden unentgeltlich gearbeitet hatten.

Viel entscheidender als die Stundenzahl sei aber, „dass man es gern macht und den anderen etwas von seiner Freude an der Sache mitgibt“, betonte Bürgermeister Thomas Herker und fügte hinzu: „Ich hoffe, Sie alle bleiben uns und dem Seniorenbüro noch lange erhalten!“

Im Namen der Caritas, die Mitbegründer und Mitträger des Seniorenbüros ist, dankte Norbert Saam den Ehrenamtlichen. „Sie schenken Ihren Mitbürgern viel Zeit“, meinte er und fügte hinzu: „Sie sind die älteste Bürgerinitiative der Stadt – zumindest was das Lebensalter angeht!“ Mit ihrem Einsatz sorgten die zahlreichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dafür, dass es in Pfaffenhofen ein interessantes Bildungs- und Freizeitangebot für Senioren gebe, führte er weiter aus und betonte: „Wenn man immer davon redet, was man tun könnte um Pfaffenhofen lebenswerter zu gestalten, muss man auch sehen, was schon vorhanden ist!“

„Wir freuen uns, dass wir mit Ihnen arbeiten dürfen!“ richtete sich Anna-Maria Birkner, die Leiterin des Seniorenbüros, an „ihre“ Ehrenamtlichen. Sie ging auf die zahlreichen Aktivitäten des vergangenen Jahres ein und auch auf ein paar neue Angebote: Leo Schurius leitet einen neuen „Erzählkreis Zeitzeugen“ und Ilse Kart bietet neuerdings „Gehirnjogging“ an. Zwar nicht für Senioren, aber dennoch ein Angebot des Seniorenbüros ist das Vorlesen für Kinder und da ist jetzt neben Elisabeth Spachinger auch die ehemalige Pfaffelbräu-Wirtin Hedwig Tyroller als „Vorleseoma“ in einem Kindergarten im Einsatz.

„Auch 2011 wird uns sicher nicht langweilig“, erklärte Anna-Maria Birkner, denn das Planungsteam habe schon Einiges in Vorbereitung. Trotzdem freue man sich immer über Anregungen, neue Ideen und auch über neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Insgesamt 51 Ehrenamtliche haben im Jahr 2010 im Seniorenbüro mitgearbeitet:

Paula Anzinger, Sieglinde Bosecker, Erna Brückl, Franz Brückl, Ludwig Dummler, Bärbel Engels, Rosa Geszte, Uta Grieb, Hubert Grunwald, Angela Hammer, Heinz Hampel, Monika Hampel, Julia Hartmann, Max Heckmeier, Sidonie Heindl, Walter Heinl, Thea Heinzinger, Alois Hell, Ingeborg Hoffrichter, Friedrich Huntscha, Ilse Kart, Werner Kart, Elfriede Kastner, Frank Koch, Elfriede Kott, Wilhelm Loder, Günter Lönhard, Hans Nowak, Irmgard Pfeffer, Gerfried Pfingstl, Liselotte Reichelt, Maria Roßmeier, Carola Schreyer, Leo Schurius, Willi Schwarzmeier, Ilka Sommerlad, Elisabeth Spachinger, Manfred Spachinger, Zenta Stark, Hans Stein, Heidemarie Stüber, Ingrid Thallmair, Hedwig Tyroller, Dagmar Völkl, Erich Völkl, Dr. Günther Weiß, Marlis Weiß, Georg Winkelmair, Josef Witzel, Frank Zimmermann, Gabriele Zimmermann.

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