Auge in Auge mit Afrika - Eine Reise zu den Menschen und ihren Kulturen

Wann? 03.01.2014 19:30 Uhr

Wo? Aula der Volksschule, Kapellenweg 14, 85276 Pfaffenhofen DE
Plakat unserer Reisereportage
 
Bei den Mursi, den absoluten Stars im Omovalley, Südäthiopien
Pfaffenhofen: Aula der Volksschule | Ein Paar, ein Kontinent, zwei Jahre, sechs Zylinder, 30 Länder und 100.000 Kilometer

Nach ihrer Zweijahrestour durch Asien und dem einsamen Jahr am Baikalsee in Sibirien präsentieren die beiden Extremreisenden Herta und Werner Beck jetzt die Afrika-Etappe ihrer Weltreise.

In fünf langen Monaten schnitt Werner aus den gesammelten 50.000 Bild- und 30.000 Videodateien diese packende Film- und Bildreportage, bei der der Gast glaubt, mitten im Geschehen zu sein. Auge in Auge mit dem Zuhörer berichten sie über ihre Abenteuer, die dort anfangen, wo das altbekannte Afrika aufhört. Denn während die Masse geradeaus fährt, biegen sie zweimal rechts ab.

Und so passiert es auch, dass sie bereits im Iran wegen Spionageverdacht festgenommen werden.
In der Danakilwüste erleben sie den Vorhof der Hölle und werden von einer Afarfrau vor dem Verdursten gerettet. Dann bekommt Werner auch noch Probleme mit seinem Diabetes.
Am Lake Easy in Tansania sind sie bei den Hadzabe-Buschmännern nach gemeinsamer Jagd zum Eichhörnchenessen in der Steinzeit.
In Angola rettet sie Jun, ein Philippine, vor einem tödlichen Fehler, denn die gefährliche Malaria falciparum schlägt unerkannt zu.

Durch solche Erlebnisse lernen Herta und Werner hautnah Freude, Leid, Strapazen und Grenzerfahrungen kennen, die sie so nicht auf der Rechnung hatten. Auch machen sie keinen Rückzieher, wenn es mal schwieriger oder gefährlich wird, wie z. B. in Ländern wie Somaliland, Dschibuti, Angola bzw. Kongo. Sie kämpfen sich durch den faulig und schwül dampfenden Dschungel, wo atmen zu Schwerstarbeit wird und ertragen die sengende Wüstensonne, wo sie bei 60 °C dehydrieren. Sie wühlen sich durch den Schlamm des Monsunregens, der das Vorankommen mit ihrem Land Cruiser zum Glücksspiel macht.

Aufgeben ist für sie ein Fremdwort. Sie sind immer nahe bei den Menschen, nehmen an ihrem Leben teil, trauern, freuen und feiern mit ihnen.

Sie erleben extreme Landschaften, wie Vulkane, Urwald oder Wüsten. Aber am meisten beeindrucken sie die Menschen in ihrem oft harten Lebenskampf, den sie gelassen hinnehmen und dabei weder Herzlichkeit noch Lachen vergessen.

Bei den Nuba im Zentralsudan machen sie während des Referendums um die Abspaltung des Südsudans ihre traurigste Erfahrung. Diese geschundenen Menschen sitzen im neuen Grenzgebiet zwischen allen Stühlen. Sie werden wegen ihres christlichen Glaubens und dem Öl auf ihrem Land verfolgt, getötet und versklavt.

Oder die Hadzabe-Buschmänner, denen ihr Sonnengott Ishoko nichts außer Pfeil und Bogen für das harte Leben im Busch gab. Die letzten 800 Hadzabe bewahrten ihr Leben aus der Steinzeit, in dem es keinen Besitz, keine Regeln, keine Gewalt, keine Bestrafung und keinen Häuptling gibt.
Nachdem sie dieses scheue Volk gefunden haben, dürfen sie die Sammler und Jäger sogar auf Pavianjagd begleiten. Pavian ist ihr absolutes Lieblingsessen. Leider werden nur drei Eichhörnchen geschossen, die sie mit Herta und Werner entsprechend dem Brauch teilen.

Im Kongo sind sie mit dem Einbaum auf der Suche nach Urwaldpygmäen und werden, obwohl sie vehement widersprechen, als Missionare empfangen. Das als Reiseproviant gedachte Abschiedsgeschenk bringt die beiden dann doch in Verlegenheit. Wohin nur mit der lebenden Fledermaus, die hier als besondere Delikatesse geschätzt wird.

Viel haben die beiden gesehen und erlebt und sich dabei tief mit diesem oft missverstandenen Kontinent auseinandergesetzt. Als wissensdurstiges Paar sind sie tief in die Seele Afrikas eingetaucht, haben Gemeinsamkeiten und Unterschiede gesammelt, sich im brodelnden Spannungsfeld der Kulturen bewegt und dabei die magische Faszination einer einzigartigen Welt erlebt.

Spannend, humorvoll, bewegend, ernst – eine Reisereportage so vielseitig wie dieser Kontinent.

Natürlich haben die Abenteurer in insgesamt drei Jahren Afrika viel mehr spannende Geschichten erlebt, als sie in ihrer 100-Minuten-langen Reisereportage weitergeben können. Deshalb schrieb Werner für alle, die mehr Lust auf Abenteuer haben, sein zweites Buch „Afrika hautnah – Ein Landcruiser, zwei Grenzgänger und ein Kontinent“. Dieses Buch wird genauso wie ihr erstes Buch „Auszeit am Baikalsee“ vom Delius Klasing Verlag veröffentlicht.

Weitere Infos und verbindliche Kartenreservierung unter www.hwbeck.de
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