Pokemon to Go - Zu Risiken und Nebenwirkungen

Pokemon to Go
Haben Sie sich schon gewundert, warum auf einmal so viele Jugendliche und junge Erwachsene herumlaufen, als würden sie etwas suchen, allerdings mit dem Handy vor der Nase?
Oder hat in den vergangenen Tagen jemand laut neben Ihnen " Ich habs!" gerufen?

Pokemon to Go hat eingeschlagen wie eine Bombe. Offenbar gab es hier eine Marktlücke, die der Anbieter mit seinem Programm voll getroffen hat.

Die Generation, die mit Pikachu und Glumanda aufgewachsen ist, hat erneut das Pokemon Fieber befallen.
Das Phänomen ist ganz erstaunlich. Stubenhocker verlassen das Haus und machen sich auf die Suche. Fremde Leute treffen sich an speziellen Plätzen, wo das Programm Besonderheiten bietet.

Natürlich gibt es positive und negative Effekte.
Schön ist, dass die Jugend mal herauskommt und sich sogar bewegt. Sie lernen dabei nicht selten sogar nette Leute mit der gleichen Pokemon-Begeisterung kennen. Bisher treten sie auch nicht in Konkurrenz, weil niemand dem anderen ein Pokemon wegschnappen kann, sondern es für jeden Spieler erneut da ist.

Riskant wird es allerdings, wenn die Spieler vor lauter Sucherei nur noch auf die Handyanzeige fokussiert sind und dann in gefährliche Situtationen geraten könnten. Fragwürdig dürfte auch die Datensammlung des Programmanbieters sein, der komplette Bewegungsprofile der Spieler erstellen wird. Merkwürdig ist auch, dass Pokemon auf Privatgrundstücken platziert werden und es Probleme geben dürfte, wenn die Spieler zum "Einfangen" des Pokemons dieses Grunstück betreten müssen.

Bleibt abzuwarten, wie lange der neue Hype andauern wird und welche Auswüchse und Funktionen sich entwickeln werden.

Eins sollte jedoch jedem Spieler klar sein, uneigennützig wurde das Programm nicht auf den Markt gebracht.
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2 Kommentare
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Arnim Wegner aus Langenhagen | 18.07.2016 | 10:37  
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Doris Thomas aus Pfaffenhofen | 18.07.2016 | 10:49  
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