Jedes Wetter ist Biergartenwetter – erfolgreiche Premiere für Pfaffenhofener Biergartenfest
Das Pfaffenhofener Biergartenfest ist bei seiner Premiere hervorragend vom Publikum angenommen worden. Nicht nur an lauen Sommerabenden wie zur Eröffnung am Donnerstag und vor allem am Samstag fanden sich Freunde der Biergartenkultur im „Stockerhof“ ein. Selbst am Unwetter-Freitag und am verregneten Sonntag kamen zahlreiche Besucher auf einen Ratsch und eine Brotzeit. Insgesamt haben rund vier- bis fünftausend Gäste das viertägige Fest besucht.
„Geschätzt 50 leere Fässer haben sich zum Ende der Veranstaltung hinter dem Ausschank getürmt“, antwortet Veranstalter Adi Descy auf die Frage nach dem Getränkeausstoß. Genauere Zahlen lägen ihm noch nicht vor. „Vor allem aber haben sich die Gäste anscheinend wohl gefühlt und alles lief friedlich und entspannt ab“, ergänzt Mit-Organisator Harald Schwarz die Bilanz. Er habe manche Besucher gleich an mehreren Tagen wieder gesehen und auch viele Auswärtige seien gekommen.
Sehnsucht nach Biergartenkultur
Der Erfolg des Biergartenfestes zeigt, wie sehr sich die Pfaffenhofener nach echter Biergartenkultur sehnen. Und die war an den vier Tagen in vollem Ausmaß geboten: Wer wollte, konnte ein Bier vom Holzfass kosten, die Rollbraten und Brotzeitbrettl aus der Küche von Norbert Stocker fanden reißenden Absatz. Die Musikanten und Kapellen spielten weitgehend stromlos und konnten sich so mal auf der Bühne, mal mitten im Biergarten oder gar bei den Gästen am Tisch postieren. Die dezente musikalische Unterhaltung wurde viel gelobt: Die meisten Gäste waren offensichtlich gekommen, um Bekannte zu treffen und zu ratschen. Zudem fühlten sich manche Besucher von dem weitläufigen Gelände des Stockerhofs an die großen Münchner Biergärten erinnert. "Hier lebt Volksfestflair auf“ war an anderen Tischen zu vernehmen.
Von Hochsommer bis Hochwasser
Einem Auftakt nach Maß mit voll besetztem Biergarten und trockenem Anzapfen durch Landrat Martin Wolf folgte ein umso nässerer Freitag. Kurzzeitig sah es im Freigelände aus wie in Venedig bei Hochwasser: Nach dem Unwetter sorgten Stege dafür, dass die Besucher trockenen Fußes zum Ausschank kamen. Die trockenen Sitzplätze unter der viel bewunderten Remise und im gemütlichen Feststadel waren erstaunlicherweise voll besetzt. Bei einem der wärmsten Abende dieses Sommers am Samstag war dann der Besucherandrang enorm und der Zapfhahn stand nicht mehr still. Zum Ausklang ging es bei Weißwurstfrühstück, durchwachsenem Wetter und vielen Brotzeitmachern etwas gemächlicher zu.
(www.biergarten-fest.de)




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