Hopfenland Hallertau lädt zu Hopfenspargelwochen

von Landratsamt Pfaffenhofen aus Pfaffenhofen | am 09.03.2010 | 124 mal gelesen | 0 Kommentare | 0 Bildkommentare | 1 Bild

Die kleinen Wurzelsprossen der großen Hopfenpflanze haben es in sich: Sie sind einzigartig im Geschmack und hoch begehrt. Von Jahr zu Jahr begeistert der Hallertauer Hopfenspargel immer mehr Feinschmecker. Zu haben ist der Hopfenspargel allerdings nur für kurze Zeit. Je nach Witterung sprießen die feinen Triebe in den Monaten März und April für drei bis vier Wochen aus dem Boden und läuten damit den Frühling ein.
Auch dieses Jahr bringt eine ausgewählte Gruppe Hallertauer Gastronomen und Pflanzer den Hopfenspargel als Leckerbissen auf den Tisch. Die zarten Wurzelsprossen munden als feine Vorspeise, ausgefallenes Hauptgericht, raffinierte Beilage oder auch einfach ganz natürlich zubereitet. Wichtig ist, dass der Hopfenspargel frisch ist. Und darin sind sich Erzeuger und Käufer einig: „Frischer als direkt in der Hallertau bekommt man ihn nicht.“ Dass nur erstklassige Ware auf dem Teller landet, dafür sorgen die Qualitäts- und Produktionsrichtlinien, ein Prüfer des Landeskuratoriums für pflanzliche Erzeugung in Bayern e.V. kontrolliert deren Einhaltung.
Kennen lernen und genießen kann man die besonderen Wurzelsprossen im Rahmen der Hopfenspargelwochen ab Mitte/Ende März (je nach Witterung) bei der regionalen Gastronomie. Hobbyköche können die feinen Triebe frisch vom Direktvermarkter erwerben, Tipps und Anleitungen gibt’s persönlich vom Profi gratis dazu. Informationen sowie eine Übersicht aller Gastronomiebetriebe und Erzeuger finden Sie unter www.hallertauer-hopfenspargel.de und in der Broschüre „Hallertauer Hopfenspargel“, die Sie kostenlos bei der ARGE Hopfenland Hallertau, Tourismusverband im Landkreis Kelheim e.V. unter Tel. 09441 207-330 oder info@tourismus-landkreis-kelheim.de erhalten können.

Bildunterschrift
Etwa 120 Wurzelsprossen hat ein Wurzelstock der Hopfenpflanze. Um den Hopfenspargel zu ernten wird die Erde über dem Wurzelwerk vorsichtig abgetragen und die einzelnen Hopfenspargeltriebe jeweils mit der Hand vom Rhizom gebrochen.

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