Fachkompetenz und Spezialwissen sollen besser genutzt werden

ProWirtschaft verstärkt Netzwerkarbeit durch Fachvorträge – Im Herbst 2014 wieder Großveranstaltung mit einem prominenten Referenten

Pfaffenhofen (mh) Der Rahmen für die Jahresplanung 2014 von ProWirtschaft Pfaffenhofen wurde jetzt bei der ersten Diskussionsrunde in diesem Jahr abgesteckt. Die Wünsche der 16 Teilnehmer deckten sich dabei mit den Vorstellungen des Vorstands: Neben der Weiterführung der bewährten Aktivitäten im Sinne der Bildung für nachhaltige Entwicklung (regelmäßige Diskussionsrunden und einmal pro Jahr Verpflichtung eines prominenten Referenten) soll heuer vor allem die Netzwerkarbeit weiter verstärkt werden. „Spot an“ wird es für mehrere Fachvorträge heißen (erster Termin 20. März) und außerdem steht die eine oder andere gesellschaftliche Veranstaltung auf der Agenda.

Gastgeber der Gesprächsrunde war diesmal – gemeinsam mit seiner Frau Nadine – Andreas Bögl in seinem Hörakustik-Meisterfachbetrieb in der Pfaffenhofener Löwenstraße. Er eröffnete den Abend mit einer Kurzvorstellung seines kleinen Unternehmens und beschloss ihn mit einem Rundgang durch die Räumlichkeiten.

Unter der Leitung des stellvertretenden Vorsitzenden von ProWirtschaft, Dieter Andre, sprachen sich die Anwesenden einhellig dafür aus, dass der Verein auch weiterhin einmal pro Jahr ein „Glanzlicht“ setzt. Konkrete Namen wurden bereits ins Gespräch gebracht: der ehemalige Bundesumweltminister und profilierte Nachhaltigkeitsexperte Prof. Klaus Töpfer; die Leiterin der Abteilung Energie, Verkehr und Umwelt am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung und Professorin für Energieökonomie Claudia Kemfert; der Theologe, Sozialethiker und Landesbischof der evang.-luth. Kirche in Bayern Prof. Heinrich Bedford-Strohm; der Initiator der Wertegemeinschaft Karmakonsum und Vordenker auf dem Gebiet der nachhaltigen und gesunden Lebensstile / LOHAS (Lifestyles of Health and Sustainability) Christoph Harrach.

Dieter Andre wies darauf hin, dass die Entscheidung im Vorstand zeitnah fallen muss, um die Verpflichtung eines Referenten mit einem so zugkräftigen Namen für Herbst 2014 sicherzustellen. Eine schnelle Umsetzung sicherte Andre auch für die weiteren Vorschläge aus der Runde zu. In Übereinstimmung mit dem Vorstand wünschten sich auch die Anwesenden eine Intensivierung der Netzwerkarbeit und -veranstaltungen von ProWirtschaft.

Die Diskussionstreffen im Sinne der Bildung für nachhaltige Entwicklung (drei bis vier pro Jahr) sollen in der bisherigen Form weitergeführt und noch stärker für Kurzpräsentationen von Mitgliedsbetrieben und -geschäften genutzt werden. Von der Gesprächsrunde sehr positiv aufgenommen wurde die Idee von Fachvorträgen (bis zu 12 pro Jahr) durch ProWirtschaft-Mitglieder in der Reihe „Spot an“. Die Absicht dahinter: ProWirtschaft möchte so die enormen Ressourcen an Fachkompetenz und Spezialwissen, die in den eigenen Reihen schlummern, auch anderen Mitgliedern zugänglich machen – ein zentrales Instrument der Netzwerkarbeit. Die erste Veranstaltung dieser Art findet am 20. März statt (siehe getrennten Bericht). Wieder aktiviert werden soll in diesem Jahr auch der frühere Unternehmertreff in Form von größeren Betriebsführungen mit Blicken hinter die Kulissen. „Vorhang auf“ heißt dieses Angebot von ProWirtschaft jetzt. Weiter sind gesellschaftliche Veranstaltungen in der Überlegung, wie z. B. eine Xing-Party und eine Weinverkostung.

„Spot an“: Fachvortrag von Hermann Schrag

„Spot an“: Die Reihe der Fachvorträge in diesem Jahr eröffnet ProWirtschaft Pfaffenhofen mit seinem Neumitglied Hermann Schrag als Referent. Er spricht am Donnerstag, 20. März, im Gasthaus Pfaffelbräu zum Thema „Sonnenstrom-Eigenverbrauch für Gewerbe“. Beginn der Veranstaltung ist um 19 Uhr, die Gesamtdauer (mit Vorstellungsrunde und Diskussion) beträgt 90 Minuten.
Der Diplom-Physiker und Inhaber von Schrag Sonnenstrom wird in seinem Vortrag unter anderem erläutern, dass aufgrund gestiegener Strompreise bei hohem Eigenverbrauch, wie er oft im Gewerbe erzielt wird, Photovoltaik-Anlagen so rentabel wie nie sind. Weiter wird er aufzeigen, warum gerade für den Eigenverbrauch eine fachübergreifende Planung wichtig ist, um Technik, Wirtschaftlichkeit und Steuervorteile zusammen zu optimieren. Alle Interessierten sind zu der Veranstaltung eingeladen.
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