Europaabgeordnete Niebler kommt an !
25.04.2009. Nicht nur dass sie pünktlich zum Termin auf dem Pfaffenhofener Hauptplatz angekommen ist. „Frau Dr. Niebler kommt auch bei den Menschen bestens an“, stellte der CSU–Ortsvorsitzende Martin Wolf am Ende des gut eineinhalbstündigen Besuches der Europaabgeordneten in der Kreisstadt fest. Nachdem zunächst die Stadtkapelle mit dem Bayerischen Defiliermarsch für das passende musikalische Begrüßungsständchen gesorgt hatte, begrüßte Wolf den Gast aus Vaterstetten am Mikrofon. Er begründete, warum die CSU ihren Europawahlkampf bereits an diesem letzten Aprilwochenende beginne. „Die Wahl ist am 7. Juni und damit mitten in den Pfingstferien“, macht sich Wolf Sorgen um die Wahlbeteiligung. Deshalb müsse bereits jetzt intensiv darauf hingewiesen werden, dass alle Pfingsturlauber schon ab Montag, dem 4. Mai von der Möglichkeit der Briefwahl Gebrauch machen können.
Dr. Niebler zeigte sich anschließend am Rednerpult nicht minder engagiert. Deutschland bekomme von den 785 Sitzen im Europaparlament genau 99. „Es hängt von der Wahlbeteiligung in den einzelnen Bundesländern ab, wie viele Sitze ein Bundesland von den 99 abbekommt“, machte Niebler deutlich. “Gehen Sie in jedem fall zur Wahl, damit Sie Bayern stärken“. Da die CSU wegen ihrer Ausrichtung auf Bayern die einzige Partei sei, die nur bayerische Kandidaten nominiere, sei jede Stimme für die CSU auch eine gezielte Stärkung Bayerns. Die Bedeutung der Europäischen Gemeinschaft werde weiter zunehmen. „Die großen Fragen in der Außenpolitik, in der Sicherheitspolitik sowie in der Finanz- und Wirtschaftspolitik kann auch ein starkes Land wie Deutschland nicht mehr allein lösen“, sagte Niebler. Viele Entscheidungen auf EU-Ebene würden unmittelbar auch die Menschen in Bayern betreffen. Sie nannte Beispiele aus der Landwirtschaftspolitik und der Klimapolitik bis hin zum CO2-Ausstoß bei den Kraftfahrtzeugen.
Nach ihrer 15-minütigen Rede blieb Dr. Niebler noch eine Stunde am Info-Stand der CSU und stellte sich den Fragen der Bürger. Sie wurde dabei unterstützt von ihren Kollegen Franz Obermeier aus dem Bundesparlament, von Erika Görlitz aus dem Bayerischen Landtag und dem amtierenden Landrat Anton Westner. Als Erinnerungsgeschenk überreichte Martin Wolf einen Korb mit Broten und Backwaren aus regionaler Herstellung.


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