"Erstklassisches" von Händel bis Mendelssohn zum Neuen Jahr

Der Kammerchor a-cappella-nova

Neujahrskonzert des Landkreises mit abwechslungsreichem Programm
Ein musikalisches Potpourri erwartet die Besucher des Neujahrskonzertes 2008, das der Landkreis Pfaffenhofen traditionell mit dem Kammerchor a-cappella-nova am 1. Januar ab 16 Uhr in der Stadtpfarrkirche St. Johannes Baptist veranstaltet. Von barocker Pracht bis zu romantischer Klangfülle spannt sich der Bogen, wenn neben Werken von Felix Mendelssohn Bartholdy (Hymne „Hör mein Bitten“) und Georg Philipp Telemann Kompositionen der (kirchen-)musikalischen Großmeister Georg Friedrich Händel und Wolfgang Amadeus Mozart auf dem Programm stehen.
Auch nach dem großen Jubiläumsjahr 2006 sind Mozart-Werke stets willkommene Bestandteile anspruchsvoller Konzerte. Dementsprechend kommt zu Neujahr das „Laudate dominum“ für Sopran und Chor aus Mozarts Salzburger Vesperkomposition der „Vesperae solennes“ KV 339 zur Aufführung; daneben ist der erste Satz des sogenannten „Straßburger Konzertes“ KV 218 für Violine und Orchester zu hören, das der Komponist selbst als Solist 1775 uraufgeführt hat, übrigens sehr zur Zufriedenheit von Vater Mozart, der seinen Sohn lobte „Du weißt selbst nicht, wie gut du Violin spielst.“


Außerdem hat der musikalische Leiter, Chordirektor Maximilian Penger für den 1. Januar einige Ausschnitte aus berühmten Händel-Oratorien ausgesucht, die nicht nur in virtuosen Partien für Trompete und Solosopran, etwa der Arie „Let the bright Seraphim“ aus „Samson“, festlichen Glanz verbreiten, sondern die auch – wie der „Tochter Zion“-Chor aus „Judas Maccabäus“ – fast schon Volksgut geworden sind.
Als krönender Hauptpunkt folgen Teile aus dem wohl bekanntesten aller Händel-Werke, dem 1741 in angeblich nur drei Wochen komponierten „Messias“, der nach seiner Uraufführung in Dublin bald zum festen Repertoire jedes anständigen Oratorienchors geworden ist. Die Umstände der Entstehung dieses Werkes hat Stefan Zweig in seinen „Sternstunden der Menschheit“ beeindruckend dargestellt. Im Neujahrskonzert erklingen im Zusammenhang mehrere Ausschnitte aus dem ersten Akt des insgesamt dreiteiligen Oratoriums. Am glanzvollen Programmende steht fast zwangsläufig das (von Händel am 6. September 1741 vollendete) „Halleluja“, mit dem das neue Jahr festlich-glanzvoll eingeläutet wird.

Ausführende sind das mit Bläsern aus renommierten Orchestern verstärkte Kammerorchester St. Johannes Baptist und der Pfaffenhofener Kammerchor a-cappella-nova. Dieses Ensemble, das mittlerweile bereits im sechzehnten Jahr besteht, hat im Jahr 2005 beim siebten bayerischen Chorwettbewerb mit großem Erfolg teilgenommen. Der Chor setzt sich aus knapp 35 engagierten Sängerinnen und Sängern zusammen und ist beständig dabei durch regelmäßige Stimmbildungsmaßnahmen seine Qualität stetig weiter zu erhöhen.
In den solistischen Partien sind die in München lebende junge Violinistin Julia Zyzik und die Ingolstädter Sopranistin Gabriele Schmid, kürzlich in der Kölner Philharmonie mit Mendelssohns „Paulus“ aufgetreten, zu hören.
Die Gesamtleitung liegt bei Chordirektor Maximilian Penger.

Karten für das Neujahrskonzert sind im Vorverkauf noch bis 31. Dezember in Pfaffenhofen bei Büro - Spiel - Freizeit Daubmeier und bei Schreibwaren Prechter erhältlich. Restkarten und Karten für Plätze mit zum Teil eingeschränkter Sicht sind noch an der Konzertkasse erhältlich.

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