endlich ein Bild zum Nachtkerzenschwärmer

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Der Nachtkerzenschwärmer ist ein mittelgroßer Schmetterling. Seine Vorderflügellänge beträgt etwa 21 Millimeter. In seinem Aussehen ähnelt er dem Taubenschwänzchen, er besitzt jedoch gezackte Flügelränder und grüne Vorderflügel. Es handelt sich um einen dämmerungs- und nachtaktiven Schwärmer. Erwachsene Raupen sind kurz vor der Verpuppung in der Regel braunschwarz. Junge Raupen sind dagegen grün gefärbt. Die Tiere überwintern als Puppe.
Der Nachtkerzenschwärmer ist in Südeuropa und Mitteleuropa mit Ausnahme von Teilen der Iberischen Halbinsel, wo nur isolierte Vorkommen existieren, und den Mittelmeerinseln verbreitet. Sein Verbreitungsgebiet bildet ein 500 bis 1.000 Kilometer breites Band, welches von den Pyrenäen im Westen bis nach Turkestan im Osten reicht
Flug- und Raupenzeiten

Der Nachtkerzenschwärmer fliegt in Deutschland in einer Generation von Mai bis Mitte Juni. In Abhängigkeit von den klimatischen Bedingungen kann man die Falter bereits ab Ende April und bis Ende Juli beobachten. Die Erscheinungszeit der Raupen ist stark von der Witterung abhängig. In warmen Sommern kann man sie bereits Ende Juni antreffen, in kühlen und feuchten Jahren dagegen erst ab Mitte August.

Lebensweise
Die Wärme liebenden Raupen des Nachtkerzenschwärmers sind in Mitteleuropa nur an klimatisch begünstigten Stellen zu finden, die gleichzeitig luftfeucht sind. Sie leben oligophag an verschiedenen Arten von Nachtkerzen (Oenothera) und Weidenröschen (Epilobium). Häufig belegte Nahrungspflanzen sind das Zottige Weidenröschen (Epilobium hirsutum) und das Kleinblütige Weidenröschen (Epilobium parviflorum), welche an Feuchtstandorten wie Bachufern und Wiesengräben anzutreffen sind. Selten werden Raupen am Schmalblättrigen Weidenröschen (Epilobium angustifolium), das auf Schlagfluren wächst, gefunden. Typische Fundstellen sind auch Sandgruben und Kiesabbaustellen, die mit Nachtkerzenarten wie der Gemeinen Nachtkerze (Oenothera biennis) bewachsen sind.

Ebert nennt folgende Nahrungspflanzen:

* Schmalblättriges Weidenröschen (Epilobium angustifolium)
* Rosmarin-Weidenröschen (Epilobium dodonaei)
* Zottiges Weidenröschen (Epilobium hirsutum)
* Kleinblütiges Weidenröschen (Epilobium parviflorum)
* Vierkantiges Weidenröschen (Epilobium tetragonum)
* Weidenröschen (Epilobium spec.)
* Nachtkerzen (Oenothera spec.)

Ähnlich wie die Raupen des Mittleren Weinschwärmers kann man die Raupen jedoch auch auf Fuchsien finden, die in Kübeln auf Balkon oder Terrasse gepflanzt sind.
Die Falter besitzen einen gut ausgebildeten Saugrüssel und sind auf das Vorhandensein nektarreicher Blüten angewiesen, die in der Dämmerung besucht werden. Zu den Nektarpflanzen zählen verschiedene Vertreter aus den Familien der Nelkengewächse (Caryophyllaceaea), Geißblattgewächse (Caprifoliaceae) und Schmetterlingsblütler (Fabaceaea)

Quelle Wikipedia
Bildquelle:
"Bilder mit Genehmigung von W.Schön aus www.schmetterling-raupe.de "

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13 Kommentare zum Beitrag
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Bodo von Rühden aus Dautphetal am 05.07.2008 um 15:03 Uhr  
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Stephan Lott aus Gersthofen am 05.07.2008 um 17:45 Uhr  
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Christine Rist aus Pfaffenhofen am 05.07.2008 um 18:13 Uhr  
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