Schweinegrippe: Schweine erfinden Grippe

von Hartmut Kohne aus Peine | am 21.07.2009 | 322 mal gelesen | 14 Kommentare | 0 Bildkommentare | 1 Bild

Einen Artikel den ich auf www.mmnews.de gefunden habe

Trotz Risiken und Nebenwirkungen bei Zwangsimpfung will die Regierung 22 Millionen Menschen gegen Schweinegrippe impfen lassen. Impf-Kritik wird ignoriert. Die WHO als Marketingorgan der Pharmaindustrie?

Gestern in Berlin. Mein Neffe, 18, kommt von einer Klassenfahrt aus Barcelona. Statt euphorisch über die Hauptstadt Kataloniens zu berichten, steht der Junge unter Schock: Ein Freund in der Gruppe wurde positiv auf Schweinegrippe getestet.

Dem Armen wurde erst mal eine Überdosis Tamiflu verabreicht. Außerdem verklappten verantwortungsloser Mediziner in den „Infizierten“ noch das ganze Medikamentenarsenal, welches ein normaler Apotheker zu bieten hat. Da brummt der Umsatz, dank Schweinegrippe. Etwas Besseres kann es für den notgeplagten Ärztestand, den Apothekern und der Pharmaindustrie wirklich nicht geben. Massenweise kommen verängstige „Patienten“ und schlucken willig alles, was der Onkel Doktor in den Pharmasklaven einwirft.

Ich verordnete meinem schweinegrippeverdächtigen Neffen zwar absolutes Arztverbot – ob er sich daran hält, ist dennoch ungewiss. Denn der Mainstream hat ganze Arbeit geleistet.

Die Menschen meinen, dass Ärzte und Impfung die Rettung gegen ein Virus sei, welches nachgewiesenermaßen bedeutend harmloser ist als alle Grippewellen zuvor. Selbst die 400 Schweinegrippe-Toten sind nicht eindeutig belegt. Die Todeszahlen schwanken wie an der Börse. Doch die von der WHO erzeugte Massenhysterie entfaltet ihre fatale Wirkung.

Sie wirkt so stark, dass Regierungen rund um den Globus Milliarden ausgeben, um einen Impstoff zu kaufen, dessen Wirkung nachgewiesenermaßen unsicher ist. Schlimmer noch: Tödliche Nebenwirkungen sind nicht ausgeschlossen.

In diesem Zusammenhang ist es einfach verantwortungslos, dass die WHO das Thema hochkocht und Regierungen dazu auffordert, vorbeugende Impfungen vorzunehmen. Sollte es bei diesen Impfungen tatsächlich zu Todesfällen kommen, wäre die WHO für diese Todesfälle verantwortlich.

Doch das kümmert die WHO wenig und die sie beratende Pharmaindustrie noch weniger. Weltweit werden nun Zwangsimpfungen gegen eine völlig harmlose Grippevariante vorbereitet. Und wahrscheinlich werden die Folgen der Impfung schlimmer sein, als die Grippe selbst.

Die Bundesregierung will trotzdem zunächst rund 22,5 Millionen Menschen gegen die Schweinegrippe impfen. Die Kosten in Höhe von 600 Millionen Euro sollen die Krankenkassen tragen. Dannach wird die Impf-Nadel in den Rest der Bevölkerung gedrückt: Kosten insgesamt 2 Milliarden Euro. Ein gutes Geschäft für die Pharmaindustrie, welches möglicherweise viele Menschen mit tödlichen Nebenwirkungen bezahlen werden.

Da hilft es es wenig, wenn vereinzelte Rufer in der Wüste vor einer Hysterie warnen. Es ist wie beim Klima-CO2-Wahn: Erst wird per Medien dem Volk die Message eingeimpft und hinterher glauben sie selbst dran. Mittlerweile geht die große Mehrheit der Bevölkerung davon aus, dass eine Impfung gut und sinnvoll ist. Kritiker werden in die Ecke der Unseriosität gestellt.

So hält der Grippeexperte Tom Jefferson, der für die internationale Cochrane Collaboration alle wissenschaftlichen Studien zum Thema Influenza auswertet, die Grippeviren für „systematisch überschätzt“.

Derzeit grassiere weltweit eine weitgehend unbegründete Schweinegrippe-Hysterie. Tatsächlich sehe er keinen grundsätzlichen Unterschied zu einer normalen saisonalen Grippewelle, sagte Jefferson gegenüber dem Nachrichten-Magazin DER SPIEGEL.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) habe Anfang Mai eigens ihre Pandemie-Definition geändert, um die Schweinegrippe zur Pandemie erklären zu können. Das Kriterium, dem zufolge es sich bei einer Pandemie um eine Krankheit mit hoher Sterblichkeit handeln müsse, sei dazu einfach gestrichen worden. „Ich finde es verrückt, welche Katastrophen uns Jahr für Jahr von den Grippeexperten vorausgesagt werden“, sagte Jefferson im SPIEGEL.

„Bislang ist keine von ihnen jemals eingetroffen.“ Um die Idee von der drohenden Influenza-Pandemie hätten WHO, Gesundheitsbehörden, Pharmaindustrie und Virologen im Laufe der Jahre eine ganze Maschinerie aufgebaut. „Alles, was es jetzt noch brauchte, um diese Maschinerie in Gang zu bringen, war ein kleines, mutiertes Virus.“

Tatsächlich sei das Influenza-Virus weitaus weniger bedeutsam als zumeist behauptet. So fielen die 10 000 bis 30 000 jährlichen „Grippetoten“ in Deutschland keinesfalls alle der Influenza zum Opfer. Es gebe vielmehr über 200 weitere Erreger, die alle grippeähnliche Symptome verursachen könnten. Nur in sieben Prozent der Fälle seien Influenza-Viren der Krankheitsauslöser.

Zur Zahl der „Grippetoten“ würden auch die anderen Erreger deutlich beitragen. Dass sich Forschung und Öffentlichkeit ausschließlich für Influenza interessieren, erklärt Jefferson damit, dass es einzig gegen dieses Virus pharmazeutische Mittel gebe: „Mit den anderen Erregern lässt sich kein großes Geld verdienen.“

Allerdings werde die Wirksamkeit von Grippeimpfstoffen gemeinhin weit überschätzt. „An der erhöhten Sterblichkeit während der Wintermonate ändert die Grippeimpfung gar nichts“, erklärte Jefferson. Zudem wirke sie gerade bei Kindern und alten Menschen kaum – und damit genau bei jenen Gruppen, für die eine Impfung besonders empfohlen wird.

Statt auf eine Impfung mit ungewisser Wirksamkeit und auf das Medikament Tamiflu zu setzen, das die Krankheitsdauer im Durchschnitt nur um einen Tag verkürzt, empfiehlt Jefferson, sich regelmäßig die Hände zu waschen. Das sei nachweislich der beste Schutz vor einer Infektion – nicht nur mit dem Schweinegrippe-Virus.

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14 Kommentare zum Beitrag
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Axel Haack aus Freilassing am 21.07.2009 um 21:17 Uhr  
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H. Bartels aus Hannover-Mitte am 21.07.2009 um 21:45 Uhr  
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Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen am 22.07.2009 um 17:01 Uhr  
273
Kitti Ka aus Peine am 23.07.2009 um 14:14 Uhr  
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H. Bartels aus Hannover-Mitte am 23.07.2009 um 14:38 Uhr  
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Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen am 23.07.2009 um 16:03 Uhr  
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Tito Toresi aus Peine am 23.07.2009 um 19:30 Uhr  
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Hartmut Kohne aus Peine am 23.07.2009 um 20:47 Uhr  
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Heidi Kigele aus Schrobenhausen am 26.08.2009 um 14:51 Uhr  
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H. Bartels aus Hannover-Mitte am 27.08.2009 um 09:08 Uhr  
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Heidi Kigele aus Schrobenhausen am 27.08.2009 um 09:27 Uhr  
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H. Bartels aus Hannover-Mitte am 27.08.2009 um 09:42 Uhr  
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Heidi Kigele aus Schrobenhausen am 27.08.2009 um 10:28 Uhr  
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Heidi Kigele aus Schrobenhausen am 27.08.2009 um 11:29 Uhr  
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