Irak wird die USA und GB wegen Einsatz von Uranbomben anklagen

von Dipl.-Ing.agr. Frank Karl Tenbrink aus Peine | am 02.02.2010 | 115 mal gelesen |  7 Kommentare |  0 Bildkommentare | 1 Bild

"Das irakische Ministerium für Menschenrechte wird eine Klage gegen die Vereinigten Staaten von Amerika und Grossbritannien wegen ihrer Verwendung von Bomben und Granaten aus abgereicherten Uran einreichen.

Der Minister für Menschenrechte, Wijdan Mikhail Salim, sagte der Zeitung Assabah, dass die Klage auf Berichte des irakischen Ministeriums für Wissenschaft und Umwelt beruht.

Laut diesem Bericht haben die USA und GB in den fünf Jahren ihrer Invasion des Irak mehrfach Bomben eingesetzt, welche abgereichertes Uran beinhalten.

Irakische Militärexperten sagen, die USA und GB bombardierten das Land mit fast 2’000 Tonnen dieser Bomben in den Anfangsjahren des Irakkriegs.

Die radioaktive Strahlung hat die Anzahl Babys die mit Missbildungen und Gesundheitsschänden geboren wurden im Süden des Irak massiv erhöht.

Irakische Ärzte sagen, sie haben es sehr schwer die steigende Anzahl Krebsfälle zu bewältigen, speziell in den Städten, welche einer heftigen Bombardierung durch die USA und GB ausgesetzt waren.

Eine grosse Anzahl an Geburtsschäden und Krebsfällen werden ebenfalls in den nächsten Jahren in den mittleren und nördlichen Provinzen des Irak erwartet, da die verstrahlte Erde durch den Wind dort hin getragen wird und ebenfalls den Boden und das Wasser verseucht.

Das Ministerium will eine Entschädigung für die Opfer der Bomben erreichen.

Blair und Bush sollen wegen Kriegsverbrechen vor Gericht"
http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2010/02/i...


Auch wenn das Thema unangenehm ist und die Bilder der entstellten irakischen Babies und Kinder für ein empfindliches Gemüt "zu viel" sein könnten, so darf man die Augen vor der Realität nicht verschliessen.

Im Irak, in Afghanistan, Im Kosovo und anderswo werden diese völkerrechtswiedrigen "Urangeschosse" hauptsächlich von Amerika eingesetzt. Zum einen ist dies eine "billige" Möglichkeit den amerikanischen Atommüll zu entsorgen. Zum anderen bietet die Uranmunition den zweifelhaften Effekt ganze Regionen und Landstriche auch nach den Kampfhandlungen zu entvölkern.

Das die USA Uranmunition verwendet hat ein deutsches Gericht bereits festgestellt. Auch unsere Soldaten werden im Kriegseinsatz direkt mit der Uranmunition kontrontiert, oder müssen deren Überbleibsel in Form von Staub einatmen. Man kann davon ausgehen, dass auch die Familien unserer Soldaten aus Afghanistan demnächst verstrahlte und missgebildete Kinder vermehrt zur Welt bringen.


Ein sehenswerte Beiträge dazu ist:

"Todesstaub: Dr. Siegwart-Horst Günther - Der Arzt und die verstrahlten Kinder von Basra"
http://www.nuoviso.tv/krieg-und-frieden/die-verstr...

Dr. Siegwart-Horst Günther war in der NS-Zeit Mitglied in der Widerstandsgruppe um Claus Graf Schenk von Stauffenberg und Häftling im KZ Buchenwald.

Er studierte von 1945 bis 1950 Humanmedizin in Jena, außerdem Philosophie und Ägyptologie. Es folgte eine tropenmedizinische Ausbildung in London und Liverpool. Von 1963 bis 1965 arbeitete er in Lambarene (Gabun) bei Albert Schweitzer, seinem Vorbild. Es folgten Tätigkeiten als Arzt in Ägypten, Syrien, Israel und Irak. Von 1990 bis 1995 lehrte und arbeitete er an der Universitätsklinik Bagdad im Irak, wo er habilitierte und Professor wurde.

Günther war 1992 in Deutschland um uranhaltige Munition aus dem Irak in Berlin untersuchen zu lassen. Er wurde wegen unerlaubten Waffenbesitzes und Verbreitung von radioaktivem Material im Jahre 1995 verhaftet und später zu einer Geldstrafe von 3000 DM verurteilt, die er verweigerte. Er sollte daraufhin fünf Wochen ins Gefängnis. Nach einem Hungerstreik und der Stellung einer Kaution musste er die Haft nicht antreten. [1]

Er erkrankte an Krebs und führt dies auf seinen beruflichen Kontakt mit Uran zurück. Günther ist Präsident des Gelben Kreuzes International und Vizepräsident der Albert Schweitzer world academy of medicine. [2]

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