Welchen Nutztier bieten wir wähend der Aufzucht noch ein artgereches Leben, - Umgebung, - Nahrung an.
Paßt diese, fotogrfiert, Hinterhofidylle noch in das Zieldenken der heutigen Erzeuger/Land-, Viehwirte?
Ist der 'Immer - Billiger - Käufer' Schuld an dem was wir Menschen unseren Nutztieren antun?
Mit eng bemessenen Stall-/Käfigplätzen.
Mit Tier-Fast-Food aus dubiosen Fabriken.
Mit Medikamenten die ein solches Tier wegen irgenwelcher Mangelerscheinungen brauch.
All das verzehren wir auch.
Bedenken wir das bei den immer neu auftretenden Tier-, Menschen-, Pflanzenkrankheiten ? Ist uns noch bewust das alles miteinander in Verbindung steht?
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Abgesehen davon, dass bei Bio und Öko auch nicht alles Gold ist, was glänzt, können sich viele Verbraucher die Mehrkosten nicht leisten.
Ausserdem herrscht Überbevölkerung - ohne industrielle Massenproduktion dürfte das Ernähren Aller schwer werden (allein schon aus Platzgründen).
Andres, um Deine Erste Frage zu beantworten denke ich: weniger Fleisch konumieren!
Ich bin so groß geworden, daß der Mensch sich in der Hauptsache an Brot, Kartoffeln, Gemüse der Jahreszeit und Mehlprudukten jeglicher Art satt gegessen hat.
An Fleisch gab es 1 mal wöchentlich den, sogenannten, Sonntagsbraten und der zooog sich in Resten: Adeliges (von gestern), Soßen (die immer reichlich und schmackhaft waren), dann Eintopf mit allen kleinen Resten.
Als, nur abendlicher, Brotbelag gab reichlich, schmackhafte Schmalzsorten, dünn gekratzte Streichwurst und was ganz besonderes, aber seltenes SCHINKEN, was Fleisch betraf.
Ich erinnere, daß Schinkenknochen und deren harte Schwarten die schmachhaftesten Eintöpfe dieser Welt gaben und niemand dran vorbei konnte.
Das so zum Thema Alternatieven durch Genügamkeit.
Gehe ich so mit dem Lebensmittel 'Fleisch' um, kann ich mir auch das teurere, gesunder gewachsene Produkt leisten.
Nun etwas ganz persönliches:
Irgentwann bemerkte ich an mir das ich weniger Gelenkschmerzen hatte als ich eine Zeit lang eine seltsame Fleischabneigung hatte. Ist ja besser als Pillen zu schlucken -dachte ich mir.
Danach habe ich 25 Jahre lang fleischlos gelebt. Toll war das und sehr kreatiev in den Erfindung von eiweiß- und proteinhaltigen Lebensmitteln.
Warum ich diese Abneigung hatte weiß ich nicht . . .
Weshalb es mich irgendwann wieder nach Fleisch lüstete - weiß ich noch weniger . . .
Aber mein vorher beschriebenen Konsumgedanken hat sich danach bei mir entwickelt und beeinflußt auch Deine Letzten Bedenken.
@ Ja liebe Corinna, Du weißt dann wo sie herkommen.
Dazu kommt das sich jegliche, oft über hunderte oder tausende Kolometer, für Tier und fertige 'Ware' erübrigen.
Somit ist es auch noch umeltfreundlich.
Auserdem fallen die, oft nicht einsehbaren, Haltbarmachungsformen weg.
Bei dem Anblick dieser Tiere fällt auch - vieleicht - das übermäßige Gelüste auf Fleisch etwas zurück.
Ich persönlich wünschte mir, daß jeder eine Schlachtung selbst vornehmen sollte wenn er/sie verzehren will und die 'Ware Fleisch' nicht schön aufgereiht ausuchen kann.
Hat für jeden eine andere Betrachtung - eine geht vor . . . . Ist das 'unser' allgemeines 'Fehlbedürfnis'?
Ich kenn auch noch die Sonntagsbratenzeit.
Aber Schmalz, Schinken, Streichwurst, Schwarten, Knochen, etc. stammen auch vom Tier.
Otto Normal konnte sich damals vielleicht nicht die besten Stücke leisten.
Und was die Armen betrifft: Die konsumieren doch schon das Billige. Worauf sollen sie da noch verzichten, damit sie sich überteuerte Bio-Ware leisten können?
Und das gilt auch, wenn man Fleisch ganz ausklammert - auch pflanzliche Bio-Produkte sind teuer.
Im Übrigen wäre selbst bei Wegfall allen Fleisches nicht die Massenhaltung verschwunden, denn man würde immer noch die pflanzlichen Lebewesen in Massenhaltung quetschen (siehe Felder, etc.)
Und nicht zuletzt noch die Massenhaltung des Menschen, die ihn immer kränker werden lässt und psychisch belastet.
> "Ich persönlich wünschte mir, daß jeder eine Schlachtung selbst vornehmen sollte wenn er/sie verzehren will und die 'Ware Fleisch' nicht schön aufgereiht ausuchen kann."
Hallo Andreas,
zu Deinem ersten Komm-Absatz: Du, selbst die Menschen, die sich den Sonntagsbraten leisten konnten, aßen diese Dinge. Es wurde eben ALLES gegessen/verwertet was da anfiel. So manche Haufrau war eine Künstlerin der schmackhaften Zubereitungen.
Sag mal heute zu jemand der "Armen": Geh mal zum Schlachter und hol Dir ein paar Knochen und Schwarten für die Boullion Deines Eintopfes.
Ich weiß genau was er mir sagen würde: I-git! Das soll ich essen, das biete ich ja nicht mal meinen Hund an.
So ändern sich die Werte der Lebensmittel!
Ich mag das heute noch so - andere Mensche nennen das abfällig "Schweinkram".
Ich entschuldige das! Sie kennen keine anderen Werte.
Zu der "Massenhalung der pflanzlichen Lebewesen" sage ich nur eins:
Sieh Dir mal die brachliegenden Parzellen in den Schrebergärten an. Dort sind viel Flächen die darauf warten sinnvoll und mit Mulikulturen bestellt zu werden. Außerdem bietet sich Flächen die zur Freizeiterholung an - wenn man alles miteiander pfegt.
Zeit ist bei vielen(z.B. Menschen ohne Arbeit) ja da.
Das Modell geht auch wieder nicht. Hierfür sind keine Kenntnisse vorhanden . . .
Schade die Leute wissen gar nicht was ihnen entgeht.
So leben sie in einer Vielzahl von wirtschaftlichen Abhängigkeiten in der Masse (z.B. Städten) rum, wisse mit ihrer Zeit nichts anzufangen.
Und da stimme ich Dir auch zu: sie werden krank an Leib und Seele.
Ach - ich bin ja schon still - was d-a m-a-l-s war, kann niemand mann/frau heute mehr zumuten . . . .
> "Sag mal heute zu jemand der "Armen": Geh mal zum Schlachter und hol Dir ein paar Knochen und Schwarten für die Boullion Deines Eintopfes.
Ich weiß genau was er mir sagen würde: I-git!"
Naja, eher holt der sich den Eintopf als Dose von Aldi - was wohl auch noch billiger sien dürfte, als Knochen und Schwarten vom Schlachter...
Was das Gärtnern betrifft... so viele Gärten sind gar nicht frei... das ist heutzutage als Erholungsgrundstück sehr beliebt... und da gibt es mehr Rasen als Gemüsebeet... auch sind die Städte bebaut...
Und so viel Zeit haben nicht mal die Arbeitslosen - die meisten stecken doch in der Mühle der mehr oder weniger nutzlosen Maßnahmen... und wenn nicht, sind sie so auf Amt und Dasein als abrufbare Zwangsarbeiter fixiert, dass sie durch seelischen Stress auch körperlich erschöpft sind...
Wenn wir daran etwas ändern wollen, müssen wir erstmal den miesen Status der Arbeitslosen und ihre würdelose Behandlung ändern...
Wenn ich etwas ändern wollte (was ich nicht mehr kann). Ich würde ihnen etwas zeigen:
1. Ich würde als erstes, für willige, einen Kochkurs anbieten.
2. Einen Kurs zum einfachen gärtnern ließe sich auch einrichten.
Ich plaudere mal aus den 'Nähkästchen':
Es gab Zeiten in denen es uns auch nicht so gut ging. Wir hatten damals einen Schrebergarten. Erst war er sehr verwilder und Brachland. Dann entwickelte er sich zu einem kleinen Schmuckstück. Für die Kinder und uns war es ein wahrer Erholungsplatz.
Anstrengung und Erholung gaben sich die Hand.
Der Ertrag deckte unseren vielseitigen Bedarf, so, daß wir auch noch viel verschenkt haben.
> "Ich würde ihnen etwas zeigen:
1. Ich würde als erstes, für willige, einen Kochkurs anbieten.
2. Einen Kurs zum einfachen gärtnern ließe sich auch einrichten."
Und dann?
Dann fehlt es ihnen immer noch an Geld für Frischware (zum Kochen) oder für den Garten (der heutzutage auch nicht mehr billig ist - und ggf. dürfen die Hartzer gar keine Laube besitzen) und auch an Zeit, falls sie eingespannt sind und ggf. an Fahrgeld, falls der Garten weiter weg ist... usw.
Ich ende hier den Dialog, weil das ganze mit uns beiden einerseits ein Buch ergibt, andererseits habe ich mich heute bei dem schönen Wetter um meinen Garten zu kümmern.
Also nicht böse sein ;-}
Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag !
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Lieber Jürgen , für Dein neues Lebensjahr möchten wir Dir
viel Freude für Dein Hobby Fotographieren und Radfahren wünschen !
Mögest Du...
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