Landschaft an der unsichtbare mittelalterlichen Burg im Fuhsetal.

Peine: Vöheum | Als im trockenen Sommer des Jahres 1976 in der Fuhse-Niederung bei Vöhrum, Köpfe von Holzpfählen hervortraten, brachte es den ehrenamtliche Archäologen Fritz Rehbein auf die richtige Spur, dass diese Stelle bereits 1675 als "Wasserburg" bezeichnet worden war.
Bereits seit Ende der 50er Jahre hatte er hier auffällige Funde mittelalterlicher Keramik gemacht. Bis 1980 konnte Rehbein durch die genaue Kartierung zahlreicher Pfosten den Umfang der vermuteten Burgstelle eingrenzen.
Da auf der Wiese an einem Altarm der 1933/34 begradigten Fuhse keinerlei obertägigen Reste zu erkennen waren, wurden moderne, zerstörungsfreie, geophysikalische Untersuchungsmethoden eingesetzt. 2002 gelang es, in einem Magnetogramm erstmals die Struktur einer trapezförmigen Kernburg mit einem zentralen, U-förmigen Gebäude und einem umgebenden Graben zu erkennen.
Heute weißt nur noch eine Tafel darauf hin.
http://www.denkmalpflege.bsl-ag.de/index.php?id=36...
3
5
3
4
2 5
4
1 4
5
1 3
5
4
3
6
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen Webseiten Senden
Lesen Sie auch die Bildkommentare zum Beitrag
9 Kommentare zum Beitrag
26.961
Manfred Wittenberg aus Nebra (Unstrut) am 29.03.2012 um 08:58 Uhr  
8.341
Claudia L. aus Knüllwald am 29.03.2012 um 09:03 Uhr  
808
Gabriele Schulz aus Laatzen am 29.03.2012 um 09:48 Uhr  
808
Gabriele Schulz aus Laatzen am 29.03.2012 um 09:49 Uhr  
10.215
Ronny Ullrich aus Laucha an der Unstrut am 29.03.2012 um 17:00 Uhr  
66.718
Gaby Floer aus Garbsen am 29.03.2012 um 20:08 Uhr  
33.137
Ingeborg Behne aus Barsinghausen am 29.03.2012 um 20:40 Uhr  
15.581
ADOLF Stephan aus Peine am 30.03.2012 um 00:08 Uhr  
15.997
Karin Dittrich aus Lehrte am 01.04.2012 um 21:36 Uhr  
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.

Meistgelesene Beiträge des Autors

4 Bilder

Alt-Schulenberg liegt in einen Stausee. 13

Jürgen G. O. Stephan aus Peine | am 14.09.2011 | 1758 mal gelesen

Schulenberg Im Oberharz: Okertalsperre | Der Ort Schulenberg lag ursprünglich unterhalb des heutigen Ortes im Okertal. det. Das heute überflutete Alt-Schulenberg hatte keine Kirche. Die Legende, das bei niedrigem Wasserstand eine Kirchturmspitze zu sehen sei, wurde von einem Kapitän der Okersee-Schiffahrt GmbH initiiert, als er eine Kirchturmspitze nachbaute und sie im Wasser verankerte. 1954, kurz vor der Flutung, machten meine Mutter und mein Vater, noch...

5 Bilder

"ADOLF STEPHAN aus myheimat in Peine hat heute Geburtstag." 34

Jürgen G. O. Stephan aus Peine | am 07.03.2012 | 843 mal gelesen

Lieber Adolf, die im März geborenen bringen den Frühling. Sie sind im Tierkreiszeichen Fische, das heißt impulsiv wie der Widder, stellen sich gern da wie der Löwe und ist beharrlich wie der Stier. Der Wassergott hat Ihn mit viel Instinkt und Intuition ausgestattet. Ihr großes Einfühlungsvermögen macht sie zu wertvollen Freunden. Ihre Gefühlstiefe macht sie anziehend für andere Menschen. Eine sinnliche, leicht verträumte...

3 Bilder

Erinnerung an den Winter 1971 10

Jürgen G. O. Stephan aus Peine | am 23.06.2011 | 813 mal gelesen

Peine: Vöhrum | Auf genommen am Vöhrumer Bahnhof.

Ähnliche Beiträge

2 Bilder

Die Motte zu Wipshausen - Der älteste Burghügel im Peiner Land 2

Jens Koch aus Peine | am 29.03.2013 | 90 mal gelesen

Südwestlich des Wipshäuser Sportplatzes, gleich hinter dem Erse-Bach, findet sich, verdeckt durch mächtige Eichen, eine frühe Burganlage aus dem 10. Jahrhundert. Ein noch immer imposanter Rundhügel, zu dessen Fuß sich ein ringförmiger Graben erstreckt, gehört zum frühesten mittelalterlichen Burgentyp, der sogenannten „Motte“. Eine Motte (französisch motte für „Klumpen“, „Erdsode“) ist ein vorwiegend in Holzbauweise...

9 Bilder

Burgpark Peine - Die Ausgrabungen 1998 1

Jens Koch aus Peine | am 29.03.2013 | 131 mal gelesen

Abgesehen von Überlieferungen im Stil der berühmten Eulensage, sowie dürftigen bildlichen Darstellungen, war wenig über die mehrfach umgebaute 1810 endgültig abgerissene Peiner Burg bekannt. Die auf eine Gründung des späteren Reichstruchseß Graf Gunzelin von Wolfenbüttel (um 1170 - 1254) zurückgehende Stadt Peine liegt auf einer von drei Seiten mit Sumpfland umgebenen, erhöhten Landzunge, an deren Spitze sich in strategisch...

20 Bilder

Durch die Fuhse-Auen bis zum Wendesser-Moor. 12

Jürgen G. O. Stephan aus Peine | am 10.05.2013 | 159 mal gelesen

Peine: Wendesser Moor | Heute war ich mit meinem Bruder mal wieder mit dem Rad unterwegs. Es ging von Vöhrum durch die Landschaft an der Fuhse, Felder und Wiesen am Wendesser Moor. Auf einem Acker neben dem Moor, weideten rund 150 Graugänse. So viele hatte ich da noch nicht gesehen, es werden wohl immer mehr. Landschaftlich gesehen ist das Moor sehr schön.