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Langsam verlernen wir es wahrscheinlich mit dem Füller oder Kugelschreiber die Briefe oder Berichte, handschriftlich nieder zu schreiben.
Als ich bei Pelikan arbeitete, habe ich noch gern zum Füller gegriffen und etwas geschrieben.
Heute hat fast jeder Deutsche einen PC womit er seine Sachen tippen kann und wird es hinterher im Drucker ausdrucken lassen. Hat er eine email braucht er auch das nicht immer.
Eigentlich ist doch schade, das wir unsere Schreiber oft nur zur Unterschrift brauchen.
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Im Alltag herrscht immer noch der Kuli.
Füller hab ich ewig nicht benutzt - spätestens, seit es nicht mehr nur Geha und Pelikan gab (ich war ein Geha-ler! ;)), sondern auch noch Billig und Schrottig.
Na ja Adolf, überlebt hat ja nur Deine Sammlung. Einen Pelikan haben wir auch noch aus den 50 ern.
Pass auf Deine Sammlung auf. Da gibt es welche, die auf so was scharf sind.
PS. geschrieben wird aber bei uns auch mit dem Computer. Meine Schrift kann sowieso keiner lesen.
Gruß an Euch.
Ich schreibe immer noch gerne und viel.
Karten zu allen Anlässen verschicke ich immer wieder gerne. Ich bin da ein Auslaufmodel.
Es schreibt leider kaum noch jemand. Es geht alles über den PC selbst die perönlichen Grüße. Das sind die Veränderungen mit denen wir leben.
Ich finde mit Bleistift erreicht man ein sehr schönes Schriftbild.
Irgendwie sind wir alle"Auslaufmodelle" bis auf wenige Neueinsteiger, die aber den Sinn nicht begriffen haben. Wo myheimat letztendlich hin tendiert, werde ich wohl nicht mehr erleben. Ich freue mich über "Gleichgesinnte", mit denen man sich austauschen kann und nicht über User, die der Meinung sind, nur sie haben Recht.
Solange es geht, bleibe ich dabei und hoffe, dass meine Mitstreiter auch so viel Stehvermögen haben. An meine Bissigkeit müssen sich die newcomer (griechisch???) noch gewöhnen.
Eigentlich ist es doch das Gute und Schöne, dass wir alle unterschiedlich und verschieden sind , - , eben ein jeder Mensch ein Original.
Was wäre es doch langweilig oder auch stressig, wenn wir Menschen alle gleich Handeln, Denken und Aussehen würden ?!
Da liebe ich mir lieber Eure Auslaufmodelle oder die Bissigkeit.
Schön ist es natürlich, wie Kurt sagt, Gleichgesinnte zu finden mit denen man oft besser auskommen, und reden kann.
Aber es ist sicherlich auch ein besonderer Reiz für einige Menschen, sich mit völlig anders gesinnten Leuten zu unterhalten, oder sogar zu streiten.
Letzteres ist aber leider nicht so ganz meine Art.
Adolf, streiten und diskutieren sind 2 verschiene Ebenen. Leider stelle ich bei vielen Neueinsteigern fest, dass alle Grundlagen zu einer Diskussion fehlen wie z.B. Akzeptanz der Meinung anderer, Einsichtsvermögen, vernünftige Wortwahl und anderes. Manchmal kann man nur noch dazwischen hauen.
Wieder zum Pelikan zurück.
In der Schule hatte sich er der Pelikan in den unteren Jahrgängen recht eingängig breitgemacht. Kinder bekommen ja meist das, was sie sich wünschen. Höchst warscheinlich lag es an den den Petzi-Büchern im Kindergarten damals. Also ich kann mich gut an meine Kindergarten-Zeit erinnern.Und bei Petzi gabs immer so einen Pelikan, der musste die Fische nicht direkt fressen, sondern er hat sie in seinem großen Schlund einfach eingelagert. Ich weiß, dass ich damals unbedingt auch so einen Pelikan Füllfederhalter haben wollte, nachdem die Kreidezeit bei uns i-Dötzchen zu Ende ging.
Einige Füllfederhalter-Jahre später bekam ich vom Patenonkel 1968 einen Mont Blanc. zum 12. Geburtstag. Der war echt voll krass( würde mein Sohn heute sagen) Der hielt tasächlich bis zum Ende aller Schuljahre. Heute unterschreibe ich meine Angebote online in Vektorgrafik oder mit dem Zusatz: Dieses Angebot ist auch ohne Unterschrift rechtsverbindlich..;)
Wir waren 6 Kinder zu Hause, ich bin Jahrgang 55 und wir hatten alle keinen Pelikan. Meine Eltern hätten sich das garnicht leisten können. Wir bekamen nicht was wir uns gewünscht haben.
Joachim Hartung war da wohl als Kronprinz eine Ausnahme :-)
Liebe Christiane,
Na klar war ich als Einzelkind, zumindest die ersten 10 Jahre bis der Nachwuchs kam,
Kronprinz...das kriegen zumindest die Kinder, die im Wohlstand leben, mit. Das merkst du als Kind direkt, wenn sie alle um deine Eltern herum schlawenzeln. Und nach mir gings bei uns erst mit dem Kinderkriegen richtig los. Ich hatte, als ich mit 19 Jahren auszog, noch 4 jüngere Geschwister. Mein Vater war ein erfolgreicher Kaufmann. Und meinen Füllfederhalter und andere Utensilien, wie die erste Einrichtung von Ikea, wurde immer an den weitergegeben, der gerade plante beim Vater auszuziehen,wenn der andere sie zufällig nicht mehr benötigte. Auch das hatte Tradition. Wir sind zur Sparsamkeit erzogen worden..
( Lies einfach mal, wenn du magst, meinen doch sehr ironischen Artikel:
Fremdgehen in Holland.
> "streiten und diskutieren sind 2 verschiene Ebenen"
Streiten ist doch erstmal noch ok. Man kann z.B. auch "für eine gute Sache streiten", usw. Blöd ist eher, wenn aus einer sachlichen Angelegenheit eine persönliche wird.
Ich hatte auch einen Pelikan, ob Ihr's glaubt oder nicht!
Meinen Geha, den ich später bekam, habe ich heute noch.
Eigentlich schreibe ich gern mit Füller, leider ist jedoch die Zeit dafür (jedenfalls im Büro) zu knapp.
Christine, das habe ich auch schon festgestellt, dass man mit Bleistift noch schöner schreibt / schreiben könnte....
"Streiten ist doch erstmal noch ok. Man kann z.B. auch "für eine gute Sache streiten", usw. Blöd ist eher, wenn aus einer sachlichen Angelegenheit eine persönliche wird. "
Ich hatte früher auch einen Pelikan Füller, heute schreibe ich mit Kuli. Habe sowieso immer die Feder verbogen und Tintenkleckse gemacht, da ich so stark aufdrücke. Heute die Kinder in der Grundschule lernen doch auch noch mit Füller schreiben. Mein Patenkind hat zur Einschulung auch einen Pelikan Füller und Tuschkasten bekommen.
Ein paar die sich streiten wollten, sind ja glücklicherweise wieder verschwunden.
Wisst schon..... ;o))
Ich kann nicht mehr mit Füller schreiben :-(
Ich kann eigentlich überhaupt nicht mehr schreiben. Ich hatte mir damals in meiner Weiterbildung meine Handschrift total versaut. Wir mussten dort soviel schreiben, dass es in schnelles Gekritzel überging. Seitdem ist meine Handschrift saumäßig *heul*
Ich hatte mir sogar mal so ein kalligraphisches Füller-Set gekauft, um wirklich schöne Briefe oder Karten schreiben zu können. Das war leider ein Schuss in den Ofen!
Wenn möglich schreibe ich wirklich nur am PC und drucke es dann aus. Meine Handschrift kann ich keinem zumuten :-(
Der Oberschenkel war knüppelhart.
Da kann er glatt Nüsse mit knacken!
Den Edding konnte ich anschließend wegschmeissen.
Unser Stefan ist halt gut durchtrainiert :-))
Da sind bei meiner "Flosse" immer die Federn verbogen worden und das hat sich nicht geändert.Habe aber den Uraltfüller aufgefüllt und ausprobiert. "Er geht noch".
Mit Scribtol durfte ich früher auch schreiben und malen. Sind aber meistens auch Tintenklecks Meisterwerke geworden und auch mit verbogenen Federn. ;o))
Als Technischer Zeichner habe ich damals noch viel mit Scriptol - Tinten geschrieben und gezeichnet. In der Lehrzeit mußten wir noch mit einem Federhalter und verschiedenen breite Federn arbeiten, diese wurden im Halter jeweils ausgewechselt.
Später gab es dann die Rapidographen diese konnten, ähnlich wie ein Füllhalter, mit der Scriptoltinte gefüllt werden.
Aber selbst die mußten öfter gereinigt werden, denn wenn länger nicht damit gearbeitet wurde, verdickte die Tinte und der Halter war verstopft.
Ich hab eine Sauklaue bekommen, als ich in jungen Jahren Romane runtergenudelt habe... ausserdem ist meine Klaue auch irgendwie sehr stimmungsabhängig...
Genau Anderl, so ging es mir auch.
Meine Handschrift kann ich ja manchmal selbst nicht mehr entziffern. Manchmal bin ich schon mit meinem eigenen Einkaufszettel überfordert.
Wie sollen denn das erst Andere können? *lach*
"So gesehen hat die Zeit, Schreibmaschine und PC schon Spuren hinterlassen"
Das ist wohl wahr! Und wenn man dann sowohl beruflich als auch privat damit zu tun hat, dann ist es bald mit der Schönschrift vorbei.
Aber dennoch versuche ich immer mal wieder mit dem Füller zu schreiben. Und Silke's oben beschriebenes Kalligraphiset werde ich auch mal wieder ausprobieren. :-)
Stimmt Adolf - Laptop mal einige Tage einfach links liegen (oder stehen) lassen und Dinge, die man längst schon mal wieder tun wollte, einfach mal machen.
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